Die Fachzeitschrift für Gartenfreunde

Gartenarbeit im Juli 2026

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Farbgestaltung –
Pflanzungen in Weiß und Blau

Die Kombination dieser beiden Farben strahlt Harmonie und Ruhe aus, hat durch den starken Kontrast aber auch etwas Belebendes.

Blau – Sehnsuchtsfarbe der Romantik

Ruhe durch Distanz, so könnte man die Farbe Blau kurz charakterisieren. Als Farbe des Himmels und des Meeres schafft sie Assoziationen zu Weite, Sehnsucht, zum Göttlichen und Überirdischen. Sie vermittelt Gelassenheit, Sanftheit, aber auch Kühle. Oft hat sie auch etwas Durchscheinendes und Transzendentes. Blau gehört zu den Primärfarben. Mit Gelb gemischt, entsteht die Sekundärfarbe Grün. Es überrascht daher nicht, dass Grün, das im Farbkreis direkt neben Blau liegt,

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Bei abnehmendem Mond
(vom 1.7. bis 14.7. und wieder ab 30.7.):
  • Aussaat von Wurzelgemüse. Optimal am 2.7. und 3.7. sowie 10.7. (ab 14 Uhr) bis 12.7. Rettiche für die Herbst- und Winterlagerung sollten in dieser Zeit gesät werden. Letzte Saattermine für Gelbe Rüben (frühe Sorten).
  • Düngung und Nachdüngung bestehender Kulturen. Sehr günstig am 2.7. und 3.7. sowie 10.7. (ab 14 Uhr) bis 12.7.
  • Unkraut jäten und Boden lockern. Optimal am 2.7. und 3.7. sowie 10.7. (ab 14 Uhr) bis 12.7.
  • Schädlingsbekämpfung durchführen. Optimal am 2.7. und 3.7. sowie 10.7. (ab 14 Uhr) bis 12.7.

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Wann ist meine Zuckermelone reif?

Mit den heißen Sommern wagen immer mehr Gemüsefreunde den Anbau wärmeliebender Gemüsearten. Große Melonenfrüchte brauchen allerdings nicht nur viel Wärme und einen Platz in voller Sonne, sondern auch viel Wasser und Licht in der ersten Wachstumsphase. Nur aus viel Blattmasse schon vor der ersten Blüte kann reicher Fruchtansatz entstehen. In etlichen Gärten bleiben die Früchte klein, dann fehlt es meist an Wasser und Dünger. Wann aber sind sie reif? Sie verraten die Reife durch ihren Duft – da muss man auch mal ganz tief knien und mit der Nase ran! Oft bilden sich auch am Stielansatz kleine Einrisse (siehe Bild unten).

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Cranberry-Früchte. Foto: Thomas Riehl

Garten/­Landschaft/­Natur

Präriestauden sind seit Jahren in aller Munde. Genau genommen meinen wir damit alle jene Stauden, die der nordamerikanischen Prärie entstammen. Keinesfalls aber ist Prärie gleich Prärie, denn es existieren trockene, sogenannte Kurzgras-Prärien, welche eine ganz andere Flora aufweisen als in einer Hochgrasprärie, wo mehr Feuchtigkeit herrscht. Und dann sind da noch die Stauden, die aus den weiten Steppen Zentralasiens zu uns kommen, auch diese zählen strenggenommen zu den Präriestauden.

Aber belassen wir es bei den Nordamerikanern, denn zu diesen zählen unsere verbreitetsten Präriestauden in den Staudensortimenten, einschließlich vieler dekorativer Ziergräser, die unbedingt dazugezählt werden sollten.

Prärie braucht Platz

Kann man ein kleines Stück Prärie in unseren Gärten verwirklichen?

Mehrere rosafarbene Echinacea

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Zieste und Betonien

Was sind das nur für Namen, die diese Pflanzen tragen? Ziest hat absolut nichts mit der Zistrose (Cistus) zu tun, sondern stammt aus dem Sorbischen, einer westslawischen Sprache, die heute noch in der Lausitz gesprochen wird. In der Ursprungsbedeutung hat dies etwas mit rein, sauber zu tun – wahrscheinlich hängt es mit der Heilkraft der Zieste zusammen. Der botanische Gattungsname Stachys ist leicht zu interpretieren. Er leitet sich vom indogermanischen Begriff für stechen bzw. geht auf das lateinische spica für Ähre zurück. Beides sind wesentliche Charakterzüge der Zieste: stechende Kelchblätter und ährenartig angeordnete Blüten.

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Weidenbohrer befallen hauptsächlich Weiden, Birken, Schwarzerle, Apfel, Birne, gelegentlich Walnuss, Kirschen, Stieleiche und andere Laubgehölze. Sie finden ihre Wirte in Laubholzwäldern, Auenwäldern, Gärten und Streuobstwiesen. Durch den Befall können Ertrag und Holzqualität beeinträchtigt oder sogar völlig zunichte gemacht werden, was vor allem die Forstwirtschaft und den Obstanbau trifft.

Der Verursacher

Der Weidenbohrer (Cossus cossus) gehört zur Ordnung der Schmetterlinge, genauer zur Familie der Holzbohrer (Cossidae). Er ist in Europa, Nordafrika und in den gemäßigten Zonen Asiens verbreitet. Der nachtaktive Falter wird trotz seiner Größe von bis zu 8 cm Flügelspannbreite oft übersehen, weil er auf Baumrinde optisch fast verschwindet.

Weidenbohrerraupe im Holz

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Der Weiße Gänsefuß (Chenopodium album) – oft auch Wilde Melde genannt – ist ein essbares, einjähriges Fuchsschwanzgewächs (Amaranthaceae). Zu dieser Familie gehören auch Quinoa und Amaranth, die wir heute als Superfood in Biomärkten kaufen.

Der Weiße Gänsefuß bevorzugt nährstoffreiche, offene Böden und wird (je nach Bodenqualität) bis zu 150 cm hoch. Seine wechselständigen, mattgrünen Laubblätter sind oval bis länglich, am Rand ungleich gezahnt und werden ca. 2–6 cm lang. Die Blattunterseiten sind mehlig-pudrig, sodass man den Weißen Gänsefuß eindeutig bestimmen kann.

Jede Pflanze bildet Tausende von Samen, die im Boden angeblich bis zu 1700 Jahre überdauern können.

Gänsefußblatt und -blüte auf der Hand

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Dafür braucht man:
• 6 gerade, gleichlange Astabschnitte (ca. 25–30 cm)
• leeres Prosecco-Fläschchen
• 5 Schrauben
• Schmuckband, Paketschnur
• Gartenblumen, Gräser und Fruchtstände der Saison

So wird’s gemacht:
Bild 2) Die Äste zu einem Häuschen legen und mit den Schrauben verbinden.

Bild 3) Die Eckpunkte des Häuschens kreuzweise mit einer Paketschnur umwickeln. Das sorgt für noch mehr natürlichen Charme. Eine Ecke mit Schneckenhäusern und Samenständen dekorieren.

Bild 4) Das Prosecco-Fläschchen mit den Sommerblumen bestücken und mit einem passenden Schmuckband am Häuschen befestigen.

Tipp:
Es empfiehlt sich,

Häuschen aus Zweigen mit Blüten dekoriert

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Der passende Standort

Die wärmeliebenden Arten stammen aus dem vorder- mittelasiatischen Raum. Darauf weisen ihre botanischen Namen Prunus armeniaca (Aprikose) bzw. P. persica (Pfirsich) hin. Sie wünschen warme, sommertrockene Standorte mit tiefgründigen, mittelschweren, gut durchlüfteten Böden in geschützten Lagen. Schwere, verdichtete Böden führen neben schlechter Holzausreife u. a. zu Gummifluss (bernsteinfarbene, gummiartige Klumpen am Stamm und Ästen) und zu Absterbeerscheinungen. Das bei Aprikosen oft plötzliche Absterben von Bäumen oder Trieben wird als Apoplexie oder „Schlaganfall“ bezeichnet. Dazu tragen ungünstige Standorteigenschaften, Stressfaktoren (z. B. Überbehang), Extremwitterung, Schaderregerbefall bzw. schlecht ausgereifte Triebe als Folge einer zu hohen oder zu späten Stickstoffdüngung bei.

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Jagd auf viele Arten von Insekten

Aus Frankreich ist bekannt, dass die Asiatische Hornisse starke Schäden an Bienenvölkern verursachen kann, da sie die heimkehrenden Sammelbienen in großer Anzahl fängt und damit ihre Brut ernährt. Wenn ein Bienenvolk stark bejagt wird, kann es so viele Bienen verlieren, dass es den Flugbetrieb einstellt. Dadurch bekommt es keinen Nektar und keinen Pollen mehr, der Brutumfang verkleinert sich, was am Ende Auswirkungen auf die Überwinterungsfähigkeit des Volkes haben kann. Die Asiatische Hornisse ernährt sich aber nicht nur von Honigbienen, sondern von einer großen Palette von Insekten, wie Spinnen, Käfern, Fliegen, Wildbienen oder Schmetterlingen.

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