
Jeder Bepflanzungsvorschlag umfasst einen Pflanzplan, die dazugehörende Pflanzenliste mit genauer Sorten- und Mengenangabe sowie Bilder der eingeplanten Pflanzen. Hauptblütezeit ist Juni. Alle vier Beete eignen sich für sonnige Lagen und offenen, lockeren, nährstoffreichen und nicht zu trockenen Gartenböden. Die Begleitstauden der Pfingstrosen, z. B. Storchschnäbel, Ehrenpreis, Fingerhut, Wiesen-Iris, Glockenblume und zum Teil auch die Pfingstrosen selbst, sind insektenfreundlich.
Ein Beet in verschiedenen Rosa-, Flieder- und Pinktönen, ergänzt durch Weiß und schwarzrotes Laub. Die kräftig purpurrosa Blüten der Pfingstrose ‚Glory Hallelujah‘ erscheinen spät,
Nur Umgraben zum falschen Zeitpunkt ist nachteilig für unsere Böden. Fördert der Spaten Regenwürmer zutage, ist es für diese schweißtreibende Arbeit noch viel zu früh: Mit den sichtbaren Regenwürmern sind auch die Mikroorganismen noch in voller Aktion. Aufgrund der guten Belüftung nach dem Umgraben lösen sie Stickstoff aus allen Pflanzenresten und sogar aus dem Humus, der dann als Nitrat ins Grundwasser verloren geht. Hat der Boden dagegen Kühlschrank-Temperatur, sind die Regenwürmer in tiefere Bodenschichten abgewandert, die Mikroorganismen arbeiten nicht mehr. Wer sehr spät umgräbt (am besten kurz bevor der Boden durchfriert), darf sogar Pflanzenreste mit einarbeiten. Kompost und verrotteter Stallmist kommen dann erst im März auf die Flächen.
2025 kann insgesamt als ein gutes Obstjahr bezeichnet werden. Nach dem für viele enttäuschenden Frostjahr 2024 blühten die Obstbäume in vielen Regionen Bayerns in diesem Frühjahr sehr stark. Austrieb und Blüte erfolgten etwas später als im Vorjahr, sodass die leichten Spätfröste, die es auch in diesem Jahr wieder gab, keinen nennenswerten Schaden anrichten konnten. Die Folge war, dass sehr viele Blüten Früchte ansetzten und wir dadurch bei eigentlich allen Baumobstarten eine gute bis sehr gute Ernte einfahren konnten.
Die Frühjahrs- und Sommerniederschläge fielen regional sehr unterschiedlich aus. In den niederschlagsarmen Gegenden und besonders dort,
Das Feuerbakterium stammt aus Nord-, Mittel- und Südamerika. In Europa wurde es erstmals 2013 in Süditalien an Olivenbäumen diagnostiziert. Der Erreger siedelt sich im Xylem an und verstopft diese Leitungsbahnen. Die Folge: Wasser und Nährstoffe gelangen nicht mehr zu den Blättern. Die Blätter verfärben sich und welken, die Triebe vertrocknen, die Bäume sterben ab. Viele Millionen Olivenbäume sollen allein in Süditalien gefällt worden sein, viele mehr gelten als verloren. Das Olivenbaumsterben war ein Schlag für die Region, es kostete Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Tourismus und zerstörte Existenzen – ganz abgesehen von der Bedeutung für die Umwelt und die Identifikation mit diesem Kulturgut.
Hecken – vor der Flurbereinigung und Intensivierung der Landwirtschaft wuchsen sie entlang von Flüsschen, an Wegen und vor Waldstücken. Hecken sind Jagdrevier und Nahrungsquelle für Tausende verschiedene Tiere: Spitzmäuse, Eidechsen, Kröten, Schnecken und jede Menge Vögel: Spatzen, Rotkehlchen, Meisen, aber auch seltenere Arten wie Braunkehlchen oder die Heckenbraunelle. Sie schätzen dort nicht nur den Brutplatz, sondern auch die Möglichkeit, mittelhohe Äste als Ansitz für die Insektenjagd zu nutzen.
Auch Rebhühner sind typische Heckentiere, ebenso Igel, sie finden darin Nahrung und Unterschlupf. Im Winter fängt sich das Laub im Saum der Hecke und wird zu einem warmen Bett.
Die Hyazinthentreiberei ist eine alte Kulturform, die in den letzten Jahrzehnten ein bisschen in Vergessenheit geraten ist. Aber so langsam erfreut sie sich wieder größerer Beliebtheit. Kein Wunder, denn es macht wirklich Freude, den Blumenzwiebeln dabei zuzusehen, wie sie in besonders geformten Gläsern erst lange Wurzeln und dann die Blüten entwickeln. Das Ganze gekrönt von einem schicken Hütchen. Zeit, einen Blick auf diese alte Kulturtechnik zu werfen.
Das braucht man für die Hyazinthentreiberei:Präparierte Hyazinthenzwiebeln waren einem Kältereiz ausgesetzt,
Vorausschauende Planung verhilft zur Ernte rund ums Jahr.
Schon im April, spätestens im Mai, beginnt die Aussaat für die kalte Jahreszeit, und man kann im September, unter Glas oder Folie sogar im Oktober, noch für den Winter vorsorgen.
Für eine winterliche Ernte ist ein Frühbeet, ein Gewächshaus oder zumindest Beete, die man mit Vlies abdecken kann, von großem Vorteil. Die Pflanzen sind darin nicht nur besser wettergeschützt, man kann sie auch deutlich länger ernten.
Allerdings: Einige Pflanzen ertragen zwar Minusgrade, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Oder aber das ständige Einfrieren und Auftauen hinterlässt zunehmend Schäden.
Die Videos haben wir in Kooperation mit dem Museum der Gartenkultur in Illertissen und dem Staudenexperten Dieter Gaißmayer gedreht. Er öffnet seinen riesigen Wissens- und Erfahrungsschatz und verrät so manchen Kniff und Trick für erfolgreiches Gärtnern.
Von insektenfreundlich bis Stecklinge vermehrenSie finden ein Video, in dem wir insektenfreundliche Stauden vorstellen, und wir stellen die faszinierende Bohnenvielfalt mit vielen Anbautipps vor. Wenn Sie zweijährige Pflanzen im Garten etablieren möchten, schauen Sie sich das Video an, in dem wir zeigen, wie Profis richtig aussäen. Auch zu Allium, das die richtigen Pflanzpartner braucht, haben wir einen Beitrag gedreht, der viele Vorschläge zu den passenden Begleitstauden im Gepäck hat.
Beifuß gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae), mit rund 500 Arten ist er auf der ganzen nördlichen Halbkugel verbreitet. Die Göttin Artemis (Beschützerin der Gebärenden) gab der Pflanzengattung ihren Namen. Beifuß erreicht eine eindrucksvolle Höhe von bis zu zwei Metern, seine Stängel sind braun, die Oberseite der fiederteiligen Laubblätter grün, die Unterseite weißfilzig.
Beifuß in der NaturheilkundeIn der traditionellen Pflanzenheilkunde wird Beifuß als Tee (Rezept rechts), als Kräuterwein oder in Kräutertinkturen (= Kräuterschnäpsen) zur Förderung der Verdauung, vor allem der Fettverdauung, eingesetzt, in der Frauenheilkunde als menstruationsfördernd und geburtseinleitend (vgl. Bühring Ursel: Praxis-Lehrbuch der Heilpflanzenkunde).
Verdauungstee oder Tinktur »Artemisia«
Der Facharzt Siegfried Bäumler empfiehlt folgende Anwendungen bei Leber- und Magenerkrankungen:
Für den Tee den getrockneten Beifuß (Blatt und Knospe) frisch zerreiben oder in einem Mörser zerstoßen. Für die Tinktur Blätter und Knospen am besten frisch in Alkohol ansetzen (ca. 40%, Pflanzenteile müssen bedeckt sein), ca. 4 Wochen ziehen lassen, abfiltern, in dunkle Flasche abfüllen.
1 gehäufter TL (= ca. 1,2 g) geschnittenen Beifuß mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und nur 1 bis 2 Minuten (!) ziehen lassen. 1 bis 3-mal täglich 1 Tasse.*
Tinktur:3-mal täglich 20 bis 30 Tropfen in etwas Wasser verdünnt einnehmen.*
*Bäumler,
Verschieden große Kugeln mit angeknoteter Goldschnur um einen Zweig binden, der quer über das Glasgefäß gelegt wird. Die Kugeln sollen unterschiedlich hoch im Glas hängen.
Zweige wie Korkenzieherhasel und grüne Zweige waagrecht anlegen, mittig mehrmals mit Wickeldraht umwickeln und fixieren.
Die Zapfen mit Draht oder Heißkleber befestigen.