
Statt langweiliger immergrüner Schnitthecken, die wie grüne Mauern wirken, ziehen viele Gartenbesitzer eine vielfältige, bunte und zudem noch pflegeleichtere Blütenhecke vor. Die Idee ist gut, dennoch machen solche Hecken nicht selten Probleme und lassen auch ästhetisch zu wünschen übrig. Woran liegt das? Häufig werden bei Planung und Ausführung wichtige Pflanz- und Planungsaspekte außer Acht gelassen. Um dies zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass Blütenhecken auch nach Jahren noch pflegeextensiv und ansehnlich sind, einige wichtige Tipps:
Planungskriterium 1: Größen und Abstände beachtenEiner der häufigsten Fehler bei der Planung bzw. Pflanzung einer Blütenhecke: Dem Platzangebot wird nicht genügend Rechnung getragen,
Asia-Gemüse bezeichnet eine Gruppe verschiedener schnellwüchsiger Blattgemüse, die vorwiegend Verwandte des Senfkohls mit sehr unterschiedlichen Blattfarben und -formen umfasst. Sie sind schnellwüchsig, zugleich recht robust bei Kälte. Daher kann man sie ab Monatsende im Frühbeet oder Kleingewächshaus auspflanzen oder säen. Ab Mitte März sind auch Anpflanzungen oder Aussaaten ins Freiland möglich, am besten zunächst unter Vlies. Die frühe Kultur ist empfehlenswert, genauso ist auch eine Pflanzung im Spätsommer ab September lohnend.
Im Hochsommer neigen manche Typen zum schnellen Aufschießen, schlimmer ist aber noch, dass die zarten Asia-Gemüse oft massiv vom Kohl-Erdfloh befallen und die Blätter dann schnell unappetitlich werden.
Grundsätzlich muss bei Fremdbefruchtern berücksichtigt werden, dass sich Pflanzen einer Art miteinander kreuzen können. Das kann durch Wind- oder Insektenbestäubung geschehen.
BefruchtungFremdbefruchter sind Pflanzen, die sich in der Regel nicht selbst befruchten, sondern von Wind oder Tieren befruchtet werden.
Selbstbefruchter befruchten sich selbst, bevor sie ihre Blüten öffnen.
Potenzielle Selbstbefruchter, können sich selbst, aber auch von Tieren befruchtet werden, wenn diese die Blüten besuchen können.
Paprika und ChiliSehr beliebte Gemüse sind Paprika und Chili, die bereits im ersten Lebensjahr blühen. Sie sind Fremdbefruchter, können sich aber auch selbst befruchten.
Schädigungen am Stamm von Obstbäumen haben häufig schwerwiegende Folgen. Da in diesem Bereich die Hauptleitungsbahnen für den Wasser- und Nährstofftransport von der Wurzel in die Baumkrone verlaufen, können Verletzungen, insbesondere bei jungen Obstgehölzen, zum Absterben des ganzen Baumes führen. Die Ursachen solcher Schäden sind nicht immer leicht zu erkennen.
Schäden durch Wild- und WeidetiereWerden Streuobstwiesen zur Weidehaltung genutzt, sind Schäden, die durch Schafe, Pferde, Rinder o. a. Nutztiere entstehen, relativ einfach zuzuordnen. Anders verhält es sich bei Schäden durch Wildtiere. Man unterscheidet dabei Verbiss-, Schäl- und Fegeschäden. Verbissschäden entstehen,
Bei Hochdrucklagen im Winter mit tiefen Nachttemperaturen heizt sich der sonnenseitige Stammbereich tagsüber stark auf, während die Nordseite gefroren bleibt. Die Temperaturdifferenz führt zu Spannungen in Holz und Rinde und damit zu Längsrissen am südseitigen Stamm. Sie bilden sich gleich oder nach weiterem Dickenwachstum des Stammes. Die aufklaffenden Wunden trocknen aus, verheilen nicht und sind Eintrittspforten für Bakterien (z. B. Feuerbrand bei Kernobst, Bakterienbrand bei Steinobst) oder Pilze (u. a. Obstbaumkrebs, Kragenfäule, Rindenbrand). Diese sekundäre Schädigung führt je nach Vitalität des Gehölzes schnell oder schleichend zum Absterben der Bäume.
Im Sommer besteht die Gefahr von Sonnennekrosen bei langen Hitzephasen mit extremer Sonneneinstrahlung.
Beerenarten müssen regelmäßig geschnitten werden. Nur dann entstehen stabile, vitale Sträucher mit guten Fruchtqualitäten, ausgeglichenen Erträgen und gut durchlüftete Bestände, die Krankheiten vorbeugen können. Robuste Sorten, ein geeigneter Standort und der jährlich fachgerechte Schnitt tragen etwa 75 bis 80 % zu einer erfolgreichen Kultur bei.
sorgt für einen locker aufgebauten, standfesten Busch, bei dem generell quer oder flach über dem Boden wachsende Triebe wie auch von Mehltau oder Rotpustel befallene Teile entfernt werden.
Schwarze Johannisbeeren und Stachelbeeren tragen schon am neu gebildeten (= einjährigen) Holz. Daher werden bereits dreijährige Triebe nach der Ernte herausgeschnitten.
Komposthaufen sind eine kleine Wissenschaft für sich. Es gibt jede Menge Literatur und verschiedene Methoden, Studien und Weltanschauungen darüber. Und viele Möglichkeiten: Organisches Material lässt sich in offenen Mieten ebenso zu nährstoffreicher Erde verwandeln wie auf kleinstem Raum in geschlossenen Behältern. Aber: Das ist nicht unser Thema. Hier geht es um den Lebensraum, denn auch das ist der Komposthaufen für viele unserer Wildtiere und Gartentiere. Hier finden sie Nahrung, hier ist es muckelig warm, so dass Eidechsenmamas ihre Eier vom Kompost ausbrüten lassen und Spitzmäuse den Winter darin verbringen. Auch gegenseitig fressen sich die Tiere: die Vögel die Regenwürmer und Käfer,
Viele Menschen glauben, Vögel seien nur im Frühling zu hören. Die Stimmen der Vögel sind jedoch das ganze Jahr über zu vernehmen, und es gibt sogar Arten, die fast durchgehend singen. Deshalb ist jetzt die beste Zeit, um mit dem Lernen von Vogelstimmen anzufangen oder wieder einzusteigen. Bereits kurz nach der Sonnenwende im Dezember wird es draußen wieder lauter. Die Vögel fangen an, sich einzusingen. Wer erst im Frühling mit dem Vogelstimmenlernen beginnt, fühlt sich oft schnell überfordert. Alle Vögel scheinen dann plötzlich gleichzeitig und durcheinander zu singen. Für ungeübte Ohren sind sie nur schwer zu unterscheiden,
– da steckt der Frühling schon drin
Das Kostbarste, was ein Baum oder Strauch im Winter trägt, sind seine Knospen. Blüten und Blätter verharren in Winterruhe, fürsorglich verwahrt schlummert dort schon der Frühling. Unter Knospen oder auch Augen, fachsprachlich Gemmae, versteht der Botaniker die Wachstumspunkte am Ende der Sprossachse und in den Blattachseln. Alle Pflanzen bilden Knospen, hier soll es vorrangig um die der Gehölze gehen.
Wunderwerke der NaturIn Knospen stehen jugendliche Triebspitzen mit Blüten oder Blättern, oft auch mit beiden, dicht zusammengedrängt und kunstvoll zusammengefaltet sowie genial verpackt, mit Knospenkitt abgedichtet und mit schützendem Wachs überzogen.
Blatt, Blüte, Samen, Wurzeln – alles essbar, alles interessant im Geschmack. Als „Rapontika” wurde die zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Zierpflanze aus Amerika in die botanischen Gärten Europas eingeführt und breitete sich freudig aus. Ein Neophyt also. In Zeiten kriegsbedingter Nahrungsknappheiten Anfang des 19. Jahrhunderts galt sie als „Superfood”. Ein Sprichwort sagt: „Ein Pfund Nachtkerzenwurzel gibt so viel Kraft wie ein Zentner Ochsenfleisch.” Und so schickte Goethe 1810 seiner Frau Nachtkerzensamen zur Aussaat. Das alles geriet in Vergessenheit, als die Industrialisierung die wilde Kost verdrängte.
Botanik & Erntezeiten der NachtkerzeWeltweit gibt es geschätzt 120 bis 200 Nachtkerzenarten.