
Ob überhaupt und wie stark Hortensien geschnitten werden müssen, hängt von ihrem Blühverhalten ab: Einige Arten blühen am diesjährigen Trieb, andere wiederum an den vorjährigen Trieben. Das macht einen großen Unterschied bei den Schnittmaßnahmen. Beginnen wir mit dem einfachsten:
Arten, die am diesjährigen Trieb blühenDiese Arten sind seit vielen Jahren aus unseren Gärten nicht mehr wegzudenken. Ihre Beliebtheit rührt daher, dass es kein Problem mit Knospenschäden durch kalte Winter bzw. Spätfröste im Frühjahr gibt. Da die Blüten am neuen, also diesjährigen Trieb gebildet werden, ist eine reiche Blüte stets gewährleistet. Dazu kommt, dass sich viele dieser Arten insgesamt durch eine vorzügliche Winterhärte auszeichnen.
Ja, Sie lesen richtig: Grüne Bohnen sind giftig. Die Hülsen, mehr noch die Kerne, enthalten Lektine, das sind Eiweißverbindungen, die unsere roten Blutkörperchen funktionsunfähig machen. Zudem können sie unsere Darmwand schädigen. Leichte Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit oder Durchfall, hohe Mengen können sogar tödlich sein. Doch keine Angst, sechs bis zehn Minuten in kochendem Wasser machen die für uns gefährlichen Stoffe vollständig unwirksam, die Bohnen werden dann zu einem gut bekömmlichen, eiweißreichen Genuss. Im oft servierten grünen Brech-Bohnensalat sind die Bohnen immer vorgegart.
Lektine sind sowohl in Gartenbohnen (Phaseolus vulgaris), also Busch- und Stangenbohnen,
Eine Frühjahrspflanzung von Erdbeeren ist im Garten vor allem dann interessant, wenn man noch im selben Jahr Früchte ernten will. Dies ist durch Auswahl eines geeigneten Pflanzmaterials möglich. Für die „konventionelle” Erdbeerkultur mit einer ersten Ernte im Folgejahr reicht ansonsten grundsätzlich auch ein Pflanztermin im Juli/August.
Ein kurzer Ausflug in die BotanikErdbeeren gehören botanisch gesehen zu den Stauden. Es sind also mehrjährige krautige Pflanzen, die jährlich immer wieder aus dem Wurzelbereich/Rhizom austreiben. Mitunter werden sie auch als halbimmergrüne Stauden bezeichnet, da sie ihr Laub den Winter über behalten. Mitte April beginnt die Erdbeerblüte,
Dahlie ‚Bishop of Dover’® (Einfache Dahlie)

Höhe: 80 – 90 cm

Der Gartenweg ist ein zentraler Raum im Garten, denn er verbindet möglichst viele, wenn nicht sogar alle Gartenräume miteinander. Zugleich lenkt er den Blick, abhängig von der Richtung, in die man geht. Auf einem unberührten Grundstück, das noch geplant wird, entwickeln sich von selbst Trampelpfade. Diese sollte man nicht ignorieren, sondern in die Planung einbeziehen. Der Mensch wird den Weg als Gewohnheit ansehen und sich nicht oder nur schwer an neue Wege gewöhnen. Dies gilt insbesondere für Kinder.
Eine andere Möglichkeit, den Verlauf des Weges anzulegen, ist ganz praktischer Natur: Man nimmt einen Stock oder ein Säckchen mit Sand und läuft das Gelände ab,
Stauden können im Frühjahr ab März oder in der ersten Septemberhälfte gepflanzt werden. Nie während der Blüte pflanzen! Für wärmeliebende Stauden ist das Frühjahr die beste Pflanzzeit, denn dann sind sie bis zur kalten Jahreszeit gut eingewachsen. Robuste Stauden können auch im Herbst gepflanzt oder geteilt werden. Welche Staude welche Pflanzzeit bevorzugt, darüber geben Herkunft und Ökologie der Pflanze wertvolle Hinweise: Ist der Naturstandort eher wärmer als bei uns, dann ist die Frühjahrspflanzung ratsam. Bilden die Pflanzen im Herbst und Winter Wurzeln, wie beispielsweise Pfingstrosen, dann sollte man im Herbst pflanzen.
Topf-Stauden können grundsätzlich auch im Sommer gepflanzt werden,
Spinat (Spinacia oleracea) gehört wie Mangold (Beta vulgaris ssp. vulgaris) und Rote Bete (Beta vulgaris ssp. vulgaris) zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Dank vieler Vitamine bleiben diese Gemüse trotz einer oft hohen Nitratbelastung gesunde Lebensmittel und können als Basis für eine Wildpflanzenmahlzeit dienen. Durch Beimengung von Wildkräutern werden sie viel würziger und interessanter. Und warum nicht gleich nur die Blätter von Wildkräutern nehmen und als Spinat zubereiten?
SpinatverwandtschaftDie meisten wilden Fuchsschwanzgewächse wie Fuchsschwanz (Amaranthus), Melden (Atriplex) und Gänsefußarten (Chenopodium) finden sich auf Schutt und Ödland, gelten als klassische „Unkräuter“. Nicht wenige von ihnen sicherten die Ernährung vieler Generationen.
„Von Dahlien hat man wirklich viel, denn sie blühen im Gegensatz zu vielen anderen Sommerblühern bis zum Frost durch“, sagt Sarah Baur, Geschäftsführerin der Staudengärtnerei Gaißmayer in Illertissen, „die einfachblühenden Sorten sind auch noch ein Nahrungsangebot für Insekten.“ Die Vielfalt der Farben und Formen macht Dahlien zu tollen Kombinationspartnerinnen für Hoch- und Spätsommerstauden. Auch einzeln im Kübel wirken sie fantastisch.
Wärmeliebende SchönheitenAb April, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, können die Dahlienknollen in den Boden. „Wer ganz sicher gehen möchte, wartet die Eisheiligen ab und pflanzt Mitte Mai. Die Dahlien blühen dann nur etwas später“,
Tote Ecken hat wohl jeder Garten, an denen es zu trocken, zu feucht, zu heiß, zu dunkel ist und nichts wächst. Der Dachüberstand, die staubige Rückseite des Geräteschuppens, die feuchte Mauer an der Ecke zum Nachbarn. Aber tote Ecken lassen sich zum Leben erwecken. Mit Totholz.
Klingt paradox, funktioniert aber super. Denn Totholz ist gar nicht tot. Nur der gefällte Baum oder abgeschnittene Ast sind abgestorben, ins Holz zieht aber sofort neues Leben ein. Zuerst kommen die Spezialisten: Mikroorganismen und Pilze wie Birkenporling, Eichenschwamm und Echter Zunderschwamm, die sich vom schwerverdaulichen Holz ernähren. Danach kommen die Krabbeltiere.
1) Die Eier an der spitzen Seite mit einem Messer anschlagen,
die Schalen entfernen und das Ei-Innere für anderweitigen
Gebrauch ausschütten. Anschließend die Eier mit Wasser säubern und die Schalen abtrocknen. Ein Ei nach dem anderen seitlich
mit einem Klecks Heißkleber bestreichen und in der Schüssel
aneinanderdrücken. Das letzte Ei an beiden Seiten bekleben und einsetzen.
2) Anschließend den Eierkranz auf einen Teller stellen. Die Frühlingsblumen im unteren Drittel entblättern, scharf anschneiden und in die mit Wasser gefüllten Eier-Vasen einstellen.
Extratipp:Wer sich das Kleben sparen möchte, kann die einzelnen Eierschalen-Vasen auf ein Kiesbett stellen und die Zwischenräume mit Wachteleiern,