Grüne Flächen auf Dächern oder an Wänden sind super für die Artenvielfalt. Sie bieten zusätzlichen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Auch kleine Bauwerke wie Futterhäuschen, Insektenhotels oder Nistkästen können ein Gründach bekommen. Das sieht wunderschön und ein bisschen verwunschen aus und geht ganz leicht.
Außer einem Futterhäuschen braucht ihr Pflanzen. Besonders gut eignet sich Hauswurz oder Dachwurz – schon der Name verrät, dass sie perfekt für das Dach geeignet sind. Sie gehören zu den Sukkulenten, sind also Pflanzen, die besonders gut Wasser speichern können. Ihre kleinen, festen Blattrosetten wachsen langsam, aber sehr ausdauernd, und es gibt sie in vielen Formen und Farben. Wenn sie blühen, sehen sie aus wie winzige Sternenblumen.
Auch Mauerpfeffer und Fetthennen sind echte Klassiker unter den Dachpflanzen. Sie fühlen sich auf magerem, trockenem Boden wohl und überstehen Sonne und Wind problemlos. Steinbrech-Arten sind ebenfalls tolle Dachbewohner – der Name kommt nicht von ungefähr: Sie wachsen sogar in Ritzen und auf Felsen.
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