Die Fachzeitschrift für Gartenfreunde

Gartenarbeit im August 2026

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Exquisite Schönheiten für den Schattengarten

Pflanzen, die im Schatten wachsen, unterscheiden sich von solchen, die sonnige Standorte bevorzugen in vielerlei Hinsicht: Ihre Blüten sind häufig weniger farbenfroh (aber nicht weniger spektakulär) und das Laub ist bei den verschiedenen Gattungen außerordentlich vielfältig und häufig sehr attraktiv. Viele krautige Pflanzen der Lebensbereiche Gehölz und Gehölzrand blühen im Frühjahr. Mit diesem sogenannten „vorauseilenden Blühen“ nutzen die Pflanzen die lichtreiche Zeit, in der das Blätterdach der Baumkronen noch nicht geschlossen ist. Auch einige Sträucher, die gut im Unterwuchs höherer Bäume gedeihen, blühen in den Monaten März oder April und bieten dazu noch eine frühe Nahrungsquelle für Insekten.

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Der etwa 250 Quadratmeter große Gemüsegarten des Autors liegt außerhalb der Ortschaft und lässt sich dieser Kategorie zuordnen. Dort wurde nach einer einfachen, kostengünstige Low-Tech-Methode zur Gießerleichterung gesucht und schließlich auch gefunden. Sie besteht, um es vorwegzunehmen, aus Wasserfässern, Tropfschläuchen und einer batteriebetriebenen Steuerung, die wie die Tropfschläuche auch weitgehend drucklos arbeitet.

Wasser bevorraten

Der Wasservorrat wird momentan in acht zusammengeschlossenen 300-Liter-Fässern gesammelt, die je nach Bedarf über eine Zisterne nachgefüllt werden. Die Energie liefert ein vorhandenes Aggregat, das eine handelsübliche Saugpumpe betreibt. Nachdem die Zisterne in Trockenjahren im Hochsommer über einige Wochen zu wenig Wasser nachliefert,

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Bei abnehmendem Mond (bis 12.8.
und wieder ab 29.8.):
  • Aussaat von Wurzelgemüse. Optimal vom 7.8. bis 9.8. (bis 10 Uhr). Für die Überwinterung sollte in diesem Zeitraum Petersilie ausgesät werden. Allerletzte Saattermine für Gelbe Rüben für die späte Herbsternte.
  • Düngung und Nachdüngung bestehender Kulturen. Diese sollte jetzt nicht mehr stickstoffbetont, sondern kali- und phosphathaltig sein (Bodenprobe beachten!). Sehr günstig vom 7.8. bis 9.8. (bis 10 Uhr).
  • Unkraut jäten und Boden lockern. Optimal 7.8. bis 9.8. (bis 10 Uhr).
  • Schädlingsbekämpfung durchführen. In diesem Zeitraum ist z. B. der Flug des Apfelwicklers (2.

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Lauch anhäufeln

Lauch pflanzt man im Mai bis Juni am besten in einer etwas vertieften Rille. Diese hat sich inzwischen fast von selbst aufgefüllt. Wer Lauch mit reichlich Abstand, idealerweise mindestens 40 Zentimeter, gepflanzt hat, sollte jetzt bei jedem Hackgang zusätzlich anhäufeln. Das schafft lange, bleiche und zarte Schäfte. Lauch erreicht zumeist auch zur Reife hin keine vollständige Bodendeckung. Das heißt, der Boden scheint zwischen den schmalen Blättern gut durch. Das ermuntert immer wieder Samenunkräuter, die zumeist zu den Lichtkeimern gehören, zum Auskeimen. Daher muss man alle paar Wochen mit der Rübenhacke zur Stelle sein, um kurz durchzuziehen.

Ranken lenken

Bei guter Pflege beginnen jetzt Kürbisranken oder Süßkartoffeln,

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Aronia: Beeren, die mit dem Apfel verwandt sind

Die nahe Verwandtschaft erschließt sich, wenn man die Früchte aufschneidet. Das Innere der Beeren ähnelt stark dem Kerngehäuse eines Apfels. Die Pflanzengattung Aronia besteht lediglich aus drei Arten, die allesamt in Nordamerika heimisch sind und dort als Strauch von 1 bis 2 Meter Höhe wachsen. Die Früchte aller Arten sind essbar, roh haben sie allerdings einen sehr herb-säuerlichen Geschmack. Doch sie lassen sich sehr gut zu Marmelade, Gelee, Saft, Sirup, Wein oder Likör verarbeiten.

Aroniabeeren enthalten zahlreiche wertvolle
Inhaltsstoffe, weshalb ihnen auch viele gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden. In einigen Ländern gilt die Aronia als Heilpflanze.

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Manchmal steht vor dem Erfolg erst einmal die Ernüchterung. Einige Mitglieder des mittelfränkischen Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Röthenbach haben 2022 damit begonnen, auf einer Fläche am Waldrand von Röthenbach einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Haben dafür die Wiese umgebrochen und Beete angelegt. Haben Kompost aufgebracht und sind den Quecken zu Leibe gerückt. Doch es war ein heißer Sommer, der Boden auf der Fläche recht sandig und auf der Fläche gab es keinen Wasseranschluss. Kurz: Das Unkraut gewann. Erst einmal.

Aus Erfahrung lernen

Doch Sigrun Hannemann, heute die Erste Vorsitzende des Vereins, und viele andere Beteiligte wollten das Projekt damit nicht ganz aufgeben.

Garten/­Landschaft/­Natur

Die Brombeere zählt zur Gattung Rubus (Artname: Rubus fruticosus) und ist selbstfruchtbar. Weitere Vertreter sind Himbeere (Rubus idaeus) und Artkreuzungen wie Tayberry, Loganbeere und Boysenbeere. Anders alsHimbeeren stellen Brombeeren geringere Ansprüche an den Boden, sodass sie auf leichten wie auch etwas schwereren Böden gedeihen. Sie mögen weder Bodenverdichtungen noch Staunässe. Leichte, humusarme Böden werden vor der Pflanzung mit verrottetem Kompost durchmischt. Der pH-Wert sollte um 6 liegen; bei Werten über 7 können Chlorosen auftreten.

Der passende Standort

Sonnige, windgeschützte Lagen empfehlen sich für eine gute Fruchtausreife von Spätsorten und sind außerdem in klimatisch weniger günstigen bzw.

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Blattläuse sind eine Gruppe innerhalb der Pflanzenläuse. In Deutschland gibt es mehr als 700 Arten. Mit ihrem Saugrüssel stechen sie Leitbündel an und saugen Saft aus dem Transport­system für die Photosynthese-Produkte. Besonders bei trockenem, warmem Wetter und fehlenden natürlichen Gegenspielern kommt es zu Massenvermehrungen.

Schadbild

An Knospen, Blättern und jungen Trieben führt das Saugen zu Verkrüppelungen, Verformungen und Wachstumsstockungen. Zudem scheiden die Blattläuse Honigtau aus, der von Rußtaupilzen besiedelt wird. Doch noch problematischer als die Schwächung und Qualitätsminderung der Pflanzen durch das Saugen ist die Übertragung von pflanzenschädlichen Viren, die ihre eigenen Symptome im Gepäck haben.

Blattläuse als Vektoren

Viren können sich nicht selbstständig von einer Pflanze zur an­deren bewegen.

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Dafür braucht man:

• vom Ackerrand Getreide, Wilde Möhre, Goldrute, Rainfarn, Sonnenblume• Guglhupf-Form• transparentes Klebeband• Gartenschere • scharfes Messer Sonnenblumen enthalten natürlicherweise Pollen und somit wertvolle Nahrung für Bienen. Es gibt auch pollenfreie Züchtungen. Diese verlieren zwar keinen gelben Blütenstaub, sind aber nutzlos für Insekten. Wenn Sie einfach eine Unterlage unter das Gesteck legen, kann der gelbe Staub keinen Schaden anrichten.

So wird’s gemacht:

1) Blätter von den Pflanzen abstreifen, Stiele relativ kurz (ca. 20 cm lang), scharf anschneiden. 2) Kuchenform mit Klebestreifen gitterartig bekleben. Wasser in die Form einfüllen, ggf. Frischhaltemittel zugeben. 3) Sämtliche Begleitpflanzen locker am Rand entlang einstecken,

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Die Pflanze kann bis zu 1,50 Meter hoch werden und die Blüten duften stark nach Honig und Vanille. Mädesüß ist eine beliebte Insektenpflanze für Bienen, Fliegen, Käfer und andere Insekten und in großen Teilen Europas verbreitet. Es bevorzugt als Stand-ort Bachufer, Gräben und feuchte Wiesen. Die Pflanze ist auch für Gartenteichränder geeignet.

Name und Herkunft

Der Name hat keinen Bezug zu „Mädchen“. Die Blüten wurden früher zum Süßen und Aromatisieren von Met genommen, also „Metsüße“. Eine andere alte Bezeichnung ist das Wort „Immenkraut“, weil die Imker mit den Blüten die Bienenstöcke ausgerieben haben, damit sich die Bienen wohl fühlen.

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