Der Weiße Gänsefuß (Chenopodium album) – oft auch Wilde Melde genannt – ist ein essbares, einjähriges Fuchsschwanzgewächs (Amaranthaceae). Zu dieser Familie gehören auch Quinoa und Amaranth, die wir heute als Superfood in Biomärkten kaufen.
Der Weiße Gänsefuß bevorzugt nährstoffreiche, offene Böden und wird (je nach Bodenqualität) bis zu 150 cm hoch. Seine wechselständigen, mattgrünen Laubblätter sind oval bis länglich, am Rand ungleich gezahnt und werden ca. 2–6 cm lang. Die Blattunterseiten sind mehlig-pudrig, sodass man den Weißen Gänsefuß eindeutig bestimmen kann.
Jede Pflanze bildet Tausende von Samen, die im Boden angeblich bis zu 1700 Jahre überdauern können. Diese werden vor allem durch intensive Erdbewegungenaktiviert, weshalb man die üppigsten Gänsefuß-Felder auf Aushubhaufen, an Baustellen und an Äckern findet – oder wenn man im Garten den Rasen neu anlegt.
Eine der ältesten Nahrungspflanzen –
heute weltweit verbreitet
Als Ursprungsland wird das Himalaya-Gebiet vermutet.
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