
Und das nicht nur bei Blüten oder Blättern: Ungewöhnliche Ästhetik findet sich auch in Stempeln, Staubgefäßen, in Austrieb, Fruchtständen, Rinde oder bei der Herbstfärbung. Der November ist eine gute Zeit, um einmal genauer hinzuschauen.
Schönheit im Detail –Viele Pflanzen haben kleine, unbunte oder mit besonderen Merkmalen ausgestattete Blüten. Das animiert dazu, der stillen Schönheit so mancher Blüte mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Zu diesen dennoch sehr interessanten Wundern gehören beispielsweise die grünlichen Blüten verschiedener Ahornarten oder die aufregend schwarz-goldenen Kolben der Steifen Segge (Carex elata). Der ausgefallenen Formen sind noch viel,
Regenfälle können jetzt zwar lästig sein, wenn die Wurzelgemüse zur Ernte anstehen. Doch die Rüben sollen dem Boden möglichst schonend entnommen werden. Sie werden nicht geputzt, überschüssige Erde sollte „von allein“ abrieseln.
Am wenigsten Kälte halten Sellerie und Rote Bete aus. Wurzelpetersilie und Möhren können noch stehen bleiben, wenn sie eine Vliesabdeckung bekommen. Vorsicht: Über das schützende Vlies freuen sich auch Mäuse, daher lohnt sich eine häufigere Kontrolle.
Pastinaken und Schwarzwurzeln sind frosthart. Die langen schwarzen Stangen holt man dennoch schnell aus dem Boden, solange er noch nicht so nass ist.
Je nach Botaniker gehen wir davon aus, dass der Gemüsekohl (Brassica oleracea in Unterarten und Sorten) von einer Art mit Unterarten oder von fünf sehr ähnlichen Arten mit Unterarten abstammt. Wildkohl ist ursprünglich ein Küstenbewohner, er kommt von den Gestaden des Mittelmeers bis zu den Klippen Helgolands an den Küsten vor und hat sich über die Jahrhunderte gut an das Leben in unseren Gärten angepasst. Wie bei keinem anderen Gemüse haben es die Menschen geschafft, aus praktisch jedem Pflanzenteil des Kohls ein Gemüse zu züchten. Aus den Blütenknospen entstanden Blumenkohl und Brokkoli.
Die Mistelproblematik ist kein neues Thema. Bereits über die vergangenen drei bis vier Jahrzehnte hinweg lässt sich ein zunehmender Befall an Streuobstbäumen, aber auch an anderen Laubholzarten beobachten. Im winterlichen Bild sehen stark befallene Apfelbäume dabei mitunter aus wie Koniferen. Hauptursache für die Ausbreitung der Mistel ist die Tatsache, dass sich viele Obstbäume in der freien Landschaft selbst überlassen bleiben und deren Besitzer über Jahre hinweg keine Pflege- bzw. Schnittmaßnahmen mehr durchführen. Damit schädigen sie aber nicht nur ihre eigenen Obstbäume, sondern tragen maßgeblich zur weiteren Ausbreitung der Mistel bei. Die Situation wird noch verschärft,
Eine ganze Reihe von Ziersträuchern lässt sich leicht durch Steckhölzer vermehren. Hierzu gehören z. B. Zierjohannisbeeren, Deutzien, Bauernjasmin, Weigelien, bunte Hartriegelarten, Heckenkirsche, Holunder, Liguster und Weiden. Bei den Obstgehölzen sind es z. B. Johannisbeeren oder Feigen. Sträucher mit sehr hartem Holz wie Haselnuss oder Weißdorn eignen sich weniger, denn sie bewurzeln kaum.
Steckholz richtig schneidenUnter Steckholz versteht man ein Teilstück eines einjährigen Holzes, das wir in der winterlichen Ruhezeit nach dem Laubfall ab etwa November bis Januar schneiden. Gehölzarten, bei denen die Knospen schon sehr früh schwellen, schneiden wir besonders zeitig. Hierzu gehören z. B. Heckenkirschen oder Holunder.
Nicht am Standort entstandene (gebietsfremde) Pflanzen, die vor 1492 in Europa eingeführt wurden und sich ansiedeln konnten, heißen Archäophyten und sind etablierte Alteinwanderer. Zu ihnen gehören beispielsweise Apfel, Birne, Weizen, Gerste, Klatschmohn und Kornblume. Pflanzen, die seit 1492 gewollt oder ungewollt zu uns gelangen, werden Neophyten genannt. Das Jahr steht für die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, von da an haben sich die Handelstätigkeit und der Austausch von Tieren und Pflanzen zwischen den Kontinenten vervielfacht.
Invasive NeophytenEtwa 10 Prozent der Neophyten bleiben unbeständig in der neuen Umgebung, davon können sich 10 Prozent dauerhaft ansiedeln.
Als Alternative zum offenen Boden oder zum Abmulchen unter einer Gehölzpflanzung bieten sich robuste, bodendeckende Stauden an, die dem Wurzeldruck und der Wasser- und Nährstoffkonkurrenz standhalten und auch Trockenperioden gut mitmachen. Mit ähnlich konkurrenzstarken Pflanzennachbarn können sie bei richtiger Arten- und Sortenwahl viele Jahre, sogar Jahrzehnte am gleichen Standort bleiben und ihre bodenbedeckende Funktion zusammen mit schönen Blüh- bzw. Herbst- oder Winteraspekten verbinden. Idealerweise pflanzt man die Bodendecker zusammen mit den Gehölzen, sodass sie ausreichend Zeit und Platz haben, einzuwurzeln und konkurrenzfähig zu werden. Aus dem Fundus zahlreicher denkbarer Arten ragen unter dem Aspekt Robustheit, Wurzeldruckresistenz und Trockenheitstoleranz der Kaukasus-Beinwell,
• Aussaat von Wurzelgemüse ist noch möglich (z. B. Radieschen im Frühbeet oder Gewächshaus). Sehr günstig vom 5.11. bis 8.11. und am 26.11. (bis 11 Uhr).
• Nachdüngung von bestehenden Frucht- und Gemüsekulturen oder Zimmerpflanzen, falls überhaupt noch erforderlich (Bodenprobe beachten!). Optimal ist die Düngung an den Wurzel-Tagen: 5.11. bis 8.11. und am 26.11. (bis 11 Uhr).
• Unkraut jäten und Boden lockern. Optimal vom 5.11. bis 8.11. und am 26.11. (bis 11 Uhr). Unkraut sollte gerade jetzt besonders sorgfältig entfernt werden.
• Schädlingsbekämpfung durchführen,
Angesichts ihrer Blühfreudigkeit und ihrer Anspruchslosigkeit sollten sie auch bei uns in der Beliebtheitsskala ganz oben stehen. Kurzum, Disteln empfehlen sich als aussichtsreiche Kandidaten für die Gärten der Zukunft.
Was sind denn überhaupt Disteln?Zu allem, was krautig ist und sticht, kann man landläufig Distel sagen. Das Wort Distel hat indogermanische Wurzeln und bedeutet Schärfe, Spitze, Schneide. Pflanzen, die sich mittels stechender Auswüchse an Blättern und Stängeln vor Feinden wehren, bilden keine pflanzensystematische Einheit, sondern umfassen viele stachelige Pflanzen unterschiedlicher Gattungen.
Distel-GemüseKaum zu glauben, aber Disteln sind exquisite Gemüselieferanten – allseits bekannt ist die Artischocke (Cynara scolymus).
Nachdem die von der Bundesforschungsanstalt Pillnitz in den 1990er-Jahren herausgegebenen neuen Re- und Pi-Apfelsorten schon einige Jahre im Umlauf waren, stellte sich die Frage, ob die in Ostsachsen bei wenig über 100 Meter Meereshöhe gezogenen Sorten auch im Jura auf einer Höhe von ca. 500 Metern noch geeignet sind.
Der Kreisverband legte dazu auf einer Fläche des Marktes Thurnau, Lkr. Kulmbach, eine Obstwiese mit ca. 20 Bäumen an, die vom Gartenbauverein Alladorf gepflanzt wurde. Inzwischen existiert die Anlage seit 25 Jahren. Der Autor hat die Bäume als Kreisfachberater für Gartenkultur beim Landratsamt Kulmbach betreut, geschnitten und beerntet und ist dort auch im Ruhestand aktiv.
• Tontopf• Permanentmarker zum Beschriften• Naturmaterialien (z.B. Samenstände, Hagebutten etc.)• Meisenknödel/-ringe• Sisalschnur zur Aufhängung• Schmuckband• Gartenschere, Bindedraht und Schere
So wird’s gemacht:Den Tontopf mit dem Permanentmarker beschriften,
z. B. mit „Bei dir piept’s wohl“ oder „Nur für Leute mit ’ner Meise“. Immergrüne Zweige und Samenstände mit Bindedraht zu einem Strauß zusammenbinden und mit der Sisalschnur umwickeln.
Ein Ende der Sisalschnur durch das Loch im Tontopf ziehen, es dient zur Aufhängung. An das andere Ende die Meisenringe binden.
Für etwas Farbe kann man zusätzlich noch ein Schmuckband verwenden und Zapfen und Holzsterne für die Weihnachtszeit anbringen.
PayPal verwendet zur Absicherung der Zahlung Google reCAPTCHA. (Mehr Informationen)
Ihre gesetzliche Gewährleistung
Weitere Informationen zu Ihren Rechten in einem bestimmten Land: europa.eu/youreurope/garantien
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Accessibility Widget. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Mapbox. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen