Zunächst: Was sind Neophyten?
Nicht am Standort entstandene (gebietsfremde) Pflanzen, die vor 1492 in Europa eingeführt wurden und sich ansiedeln konnten, heißen Archäophyten und sind etablierte Alteinwanderer. Zu ihnen gehören beispielsweise Apfel, Birne, Weizen, Gerste, Klatschmohn und Kornblume. Pflanzen, die seit 1492 gewollt oder ungewollt zu uns gelangen, werden Neophyten genannt. Das Jahr steht für die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, von da an haben sich die Handelstätigkeit und der Austausch von Tieren und Pflanzen zwischen den Kontinenten vervielfacht.
Invasive Neophyten
Etwa 10 Prozent der Neophyten bleiben unbeständig in der neuen Umgebung, davon können sich 10 Prozent dauerhaft ansiedeln. Nur ein Bruchteil davon wird zum Problem, wenn er sich zum Nachteil vorhandener Ökosysteme stark ausbreitet. Die Folgen der „Invasion“ können ökologische, wirtschaftliche und gesundheitliche Schäden sein.
Verbotene invasive Arten
Arten, die auf der EU-Liste der invasiven gebietsfremden Arten von unionsweiter Bedeutung stehen,
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