
GARTEN IM MAI: Einjährige Sommerblumen
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Leuchtende Euphorbien
Sommerblumenarrangements nach dem Motto „je bunter, desto schöner“ haben ihren Reiz, doch sehr schön und edel wirken „Ton-in-Ton“-Pflanzungen, bei denen Farbabstufungen innerhalb eines bestimmten Farbspektrums verwendet werden, oder weitgehend monochrome, d. h. einfarbige Pflanzungen. Bei der Fülle der im Handel angebotenen Arten und Sorten bzw. der breiten Palette an Saatgut zum Selbstaussäen ist dies einfach umzusetzen.
Welche Blume für welchen Standort?Ähnlich wie mehrjährige Pflanzen haben natürlich auch einjährige Sommerblumen Ansprüche an ihren Standort. Eine ganze Reihe Einjähriger wie z. B. Männertreu (Lobelia erinus ‚Richardii‘), Fuchsien oder Begonien (Begonia-Hybriden) brauchen gleichmäßig feuchtes Substrat.
Je üppiger sich das Blattwerk unserer Fruchtgemüsearten entwickelt hat, wenn (vielleicht?) die sommerliche Trockenphase beginnt, umso besser werden dann auch Wurzeln ausgebildet sein. Mit zunehmendem Wassermangel darf man dann gerne die untersten Blätter im Schatten entfernen und so Wasser sparen.
Gurken, Kürbis und natürlich auch Zucchini entwickeln sich bei Wärme sehr schnell. Eine Voranzucht ab Georgi (23. April), notfalls auch ab 1. Mai, ist günstig. Frühere Aussaaten werden oft allzu dünn und zart. Entscheidend ist viel Licht. Am besten sät man in Multitopfplatten und setzt dann die besten Keimlinge
mit dem Erscheinen des ersten Laubblattes in größere Einzeltöpfchen mit Anzuchterde.
Von Bäumen, die alternanzbedingt schwach blühen, wird in der Regel keine große Ernte zu erwarten sein. Die Alternanz spielt vor allem bei Äpfeln eine wichtige Rolle. Sehr große Erntemengen im Vorjahr führen oft dazu, dass die Bäume im Folgejahr schlecht blühen. Aber auch bei reich blühenden Bäumen ist eine gute Ernte nicht immer garantiert.
Ungünstige Bestäubungs- und Befruchtungsbedingungen
Damit aus Blüten Früchte entstehen, müssen diese in der Regel bestäubt und befruchtet werden. Nur in Einzelfällen ist auch eine parthenokarpe Fruchtbildung, also ohne Befruchtung der Blüte
(z. B. bei Birnen) möglich.
Bei der Bestäubung wird der Pollen einer geeigneten Sorte bei den meisten Obstarten durch Insekten (Bienen,
Bei diesem Verfahren werden die Reiser hinter der Rinde einer um ein Vielfaches dickeren Unterlage veredelt. Voraussetzung ist, dass sich die Rinde gut löst. Das ist, je nach Witterung, von Ende April bis Ende Mai möglich. Der Zeitpunkt der Blüte ist ein guter Anhaltspunkt. Ist die Zeit ideal, kann man beim Ansetzen des Messers am Pfropfkopf ein deutliches „Knacken“ vernehmen – ein sicheres Zeichen für ein erfolgreiches Lösen der Rinde. Diese Veredelungsform ist auch als Sommervariante im August/Anfang September möglich.
Baum und Veredelungsmaterial vorbereitenBevor man den ersten Veredlungsschnitt ansetzt, wirft man die Krone des zu veredelnden Baumes ab,
•Aussaat und Auspflanzen von Blüten-, Blatt- und Fruchtpflanzen. Sehr günstige Tage sind für Blütenpflanzen am 1.5., 19.5. und 20.5., für Blattpflanzen am 21./22.5. (bis 12 Uhr) und am 30.5. (ab 10 Uhr) bis 31.5. (bis 21 Uhr) sowie für Fruchtpflanzen am 22.5. (ab 12 Uhr) und 24.5.
Bei abnehmendem Mond•Aussaat von Wurzelgemüse (Gelbe Rüben, Pastinaken, Rettiche, Radieschen). Sehr günstig vom 8.5. bis 10.5. (bis 13 Uhr).
•Düngung und Nachdüngung, Unkraut jäten und Boden lockern.
Ebenfalls sehr günstig vom 8.5.
Die Gattung Euphorbia ist viel variabler als man denkt. Die
meisten Arten kommen mit durchlässigen Böden und sonnigen Standorten problemlos klar. Auch ausgeprägt feuchte Standorte sagen manchen Arten wie der Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris) zu. Nimmt man noch Vertreter für wintermilde Gegenden wie z. B. die Mittelmeer-Wolfsmilch (Euphorbia characias ssp. characias) dazu, erweitert sich das Spektrum um einige Arten mehr. Nicht ganz winterharte Sorten lassen sich mit einem entsprechenden Winterschutz über die kalte Jahreszeit bringen oder können alternativ hervorragend in Pflanzgefäßen verwendet werden. Auch in puncto Farbwirkung haben viele Euphorbien einiges zu bieten. Allen gemein sind die leuchtend gefärbten ochblätter (Brakteen).
Dicke Äste, verzweigte Triebe und dünne, zweijährige Schosser sind ideal, um daraus natürliche Stützen für die Beete im Blumen- und Gemüsegarten zu flechten. Gut eignet sich das Astwerk von Haselsträuchern, aber auch kräftige Triebe von Ahorn, Buche oder Eiche liefern Stützmaterial. Voraussetzung ist, dass sie einigermaßen gerade auf einer Länge von mindestens 60 cm gewachsen sind. Das Astwerk sollte eine gute Stabilität mitbringen. Dicke Zweige spitzt man am besten einseitig an, damit sie sich gut in die Erde rammen lassen. Dünne, gerade Zweige werden zum Flechten verwendet. Will man bei den Stützen mehrere Elemente längs und quer verbinden,
Diese Minze wuchert nicht, sie wächst vergleichsweise schwach, kommt aber trotzdem jedes Jahr wieder. Probieren Sie doch mal Tomate und Mozzarella mit der Basilikum-Minze. Oder verarbeiten Sie die Blätter zu Pesto, verwenden Sie sie im Salat, für mediterrane Gerichte und kühle Drinks. Sie können natürlich auch Duftsträuße daraus machen oder sich ein Minzebad einlassen.
Höhe: 30-70 cm, Blütezeit: VII-VIII, Blütenfarbe: purpur
Monarden sind traditionelle Tee-pflanzen mit Melissenduft und Bergamotte-Aroma. Die roten Blüten sind essbar, die wüchsige, großblumige, scharlachrote Sorte ‚Squaw‘ hat besonders aromatisches Laub. Sie ist kaum mehltaugefährdet und bezaubert durch ihre intensive Blütenfarbe.
Die hellgelben Blüten an den reich verzweigten Blütenständen scheinen nahezu zu schweben. An sonnigen, trockenen Standorten mit durchlässigem Boden fühlt sich die Gelbe Skabiose richtig wohl. Die reich und lange blühende, heimische Art wird von Bienen heiß umworben und eignet sich sehr gut für Wild- oder Naturgartenpflanzungen. Sie ist meist kurzlebig, versamt sich aber gut.
Höhe: 60-80 cm, Blütezeit: VII-IX, Blütenfarbe: hellgelb
Ein „Mondscheindufter“ mit weitschweifendem, betörendem Duft und langer Blütezeit für sonnige bis absonnige Standorte. Die zwei- bis mehrjährige Pflanze versamt sich am zusagenden Standort zuverlässig. Der Boden sollte durchlässig,
Leuchtende Glühwürmchen in der Sommernacht, der beeindruckende Sternenhimmel in den Bergen oder am Meer: Licht im Dunkeln hat etwas Magisches – auch im Garten. Was uns Menschen so gefällt, stört die Tier- und Pflanzenwelt allerdings empfindlich: Grünpflanzen betreiben dann rund um die Uhr Photosynthese, sie werden dicker und härter, sodass zum Beispiel die kleinen Zähnchen von Schmetterlingsraupen teils nicht mehr davon abbeißen können. Wenn Strahler von unten in die Bäume leuchten, kann kein Vogel in Ruhe brüten, und Insekten kommen mit ihrem Biorhythmus völlig durcheinander. Wie wir Menschen hat jedes einzelne Tier seine Zeiten, in denen es ruht oder aktiv ist.
Es kann ein traumhafter Start in den Tag sein: taunasse Wiesen, Vögel zwitschern und in der Wiese raschelt es. Wer jetzt die Sense schwingt, hat den besten Zeitpunkt erwischt. „Frühmorgens, wenn das Gras noch feucht ist, geht es leichter, die Sense wird nicht so schnell stumpf und es ist einfach eine wunderschöne Stimmung“, sagt Georg Zellner. Er weiß, wovon er spricht, denn er mäht im Naturpark Bayerischer Wald extensiv bewirtschaftete Flächen. „Im Bayerischen und Oberpfälzer Wald gibt es teilweise noch historisch gewachsene Kulturlandschaften mit artenreichen Wiesen und Streuobstbeständen. Die Bewirtschaftung mit der Sense über viele Jahrhunderte hat diese Kulturlandschaft geprägt.
Im Kräuter-Set „Gaumen- und Insektenschmaus“ haben wir Wert darauf gelegt, Pflanzen und Sorten zu verwenden, die nicht ganz so bekannt, aber trotzdem gut zu verwenden sind. „Die ausgewählten Kräuter sind alle mehrjährig“, sagt Sarah Baur, die Geschäftsführerin der Staudengärtnerei Gaißmayer, „am besten verteilt man sie je nach Standortanspruch im Garten. Manche passen zum Beispiel gut an den Rand vom Gemüsebeet.“ Der Zitronenthymian braucht aber mageren, durchlässigen Boden und volle Sonne, die Japanische Petersilie dagegen einen schattigen, nährstoffreichen, frischen bis feuchten Standort.
Ungewöhnliche AromenIm Set sind auch einige Pflanzen mit essbaren Blüten enthalten, wie die Goldmelisse (Monarda didyma ‚Squaw‘),
Dafür braucht man:
• 6–8 biegsame, dünne Zweige ohne Blätter (ca. 60 cm lang)
von z. B. Weide, Haselnuss oder Hartriegel
• 1 Ast, möglichst gerade, ca. 150 cm lang
• kleine Glasflasche (z. B. leeres Secco-Fläschchen)
• Gartenblumen der Saison
• Schmuckbänder
• Bindedraht
• Gartenschere, Schere
So wird’s gemacht:
Die biegsamen Zweige bündeln und am Ende des Astes mit Bindedraht befestigen(2). Die Weidenruten zu gleichen Teilen rechts und links am Ast in Herzform biegen und ca. 30 cm tiefer wieder am Ast mit Bindedraht fixieren (3).