
Schon der deutsche Name mit seinem Bezug zur Dunkelheit und dem Unsichtbaren klingt geheimnisvoll. Bei manchen Arten öffnen die Blüten erst in den Abendstunden und bleiben auch über Nacht geöffnet. Nachtkerzen (Oenothera) stammen aus Nordamerika. Von dort wurden sie nach Europa eingeführt, und einige Arten waren hier bei uns so erfolgreich, dass sie mittlerweile als eingebürgert gelten. Es gibt zweijährige, kurzlebige und ausdauernde, also staudige, Arten. Die Wuchshöhen reichen von ca. 20 cm über Knie- bis Hüfthöhe bis zu zwei Metern.
Hohe ArtenEine sehr bekannte, weil weit verbreitete Art, die sich großzügig aussät,
In einem Garten können verschiedene Bereiche auf unterschiedlichen Ebenen liegen. Als Verbindung zwischen den Höhenstufen legt man eine Treppe an. Dieses Bauwerk hat aber nicht nur einen praktischen Aspekt, sondern kann dem Garten gestalterisch eine Besonderheit geben.
Treppen überwinden Höhenunterschiede im Garten, die in den meisten Fällen durch das Gelände vorgegeben sind. Gerade bei Hanggrundstücken wird man eine Terrassierung vornehmen und die Bereiche mit Stufen verbinden. Mitunter ist die Treppe erforderlich, um die Höhe zwischen Haus, Terrasse und dem Garten auszugleichen. Auch durch den Vorgarten können Stufen führen, um das Niveau der Straße mit dem des Hauseingangs zu verbinden.
Färberdistelblüten (Carthamus tinctorius) machen sich gut im Beet und ergeben beim Färben ein apartes gelbes Farbbad. Die einjährige Färberdistel ist manchmal in Saatgutmischungen für Insektenbeete beigemischt, auch Floristen verwenden sie gerne. Ihre Blütenblätter wurden auch als günstiger Safranersatz verwendet und ihre Samen als Grundlage des Distelöls. Sie ist einfach anzubauen, aber ihre Stacheln machen es nicht leicht, die Blütenblätter zu gewinnen.
Für ein gelbes Farbbad eignen sich auch die Färberkamille (Anthemis tinctoria), eine Staude für trockene, sonnige Beete, ebenso die Staudensonnenblume (Helianthus decapetalus) oder der Gewöhnliche Frauenmantel (Alchemilla xanthochlora).
Die Sammelleidenschaft macht auch nicht Halt vor den roten Blüten der Herbst-Chrysantheme (z.
Im Frühjahr können wir uns sehr leicht mit Blattsalaten aller Art versorgen. Im Hochsommer wird die Salatkultur schwierig, am ehesten gelingen bei Hitze Romanasalate oder Pflücksalate aller Art, insbesondere wenn es keinen Wassermangel gibt. Ambitionierte Gärtner ziehen jetzt diese Salate für die Ernte im Spätsommer an. Zugleich wird es ab Monatsende Zeit, die ersten Salate für Herbst und Winter anzuziehen, also Zuckerhut und Radicchio, aber auch Chinakohl und Pak Choi. Sie werden nach guter Wasserversorgung in den letzten Sommerwochen wachsen, ab September dann fast ohne weitere Pflege, vor allem fast ohne zusätzliche Gießgaben.
Warum keimt meine Salataussaat nicht?
Wasserschosse sind einjährige Triebe, die aus schlafenden Augen des mehrjährigen Holzes entspringen. Klar davon zu trennen sind andere einjährige Triebarten, wie die Triebverlängerungen, die jährlich aus den Blattknospen des vorjährigen Holzes austreiben. Schlafende Augen sind äußerlich nicht sichtbare, ruhende Knospenanlagen, die erst durch bestimmte äußere Einwirkungen zum Austrieb angeregt werden. Wasserschosse produzieren viel Holz- und Blattmasse, aber selten Blüten oder Früchte. Ihr oft steiler Wuchs bewirkt eine Verdichtung der Krone, was zu schlechterer Belichtung und Ausreife der Früchte im Bauminneren führt und Pilzkrankheiten fördert. Wasserschosse können zwar auch an Steinobstbäumen entstehen, an Äpfeln und Birnen treten sie jedoch wesentlich häufiger und massiver auf.
•Aussaat von Wurzelgemüse (z. B. Gelbe Rüben für die Herbst- oder Winterlagerung). Sehr günstig vom 4.6. (ab 14 Uhr) bis 6.6. und 13./14.6.
•Düngung und Nachdüngung von bestehenden Kulturen. Sehr günstig ebenfalls vom 4.6. (ab 14 Uhr) bis 6.6. und 13./14.6.
•Unkraut jäten und Boden lockern. Besonders empfehlenswert vom 4.6. (ab 14 Uhr) bis 6.6. und 13./14.6.
•Schädlingsbekämpfung durchführen (z. B. Apfelwickler), sehr günstig vom 4.6. (ab 14 Uhr) bis 6.6. und 13./14.6.
Bei zunehmendem Mond•Aussaat und Auspflanzen von Blüten-,
Im Handel ist von der einstigen Kirschsortenvielfalt nicht viel erhalten geblieben. Hier geht es vor allem um Größe, Transportfähigkeit, einheitliche Sortierung etc. Aber gerade für den Freizeitgartenbau und für Streuobstwiesen ist der Sortenreichtum eine Bereicherung und ein wichtiger Beitrag im Sinne der Biodiversität.
Kleine Kirschen mögen vielleicht nicht ganz so verführerisch erscheinen, sind aber unter praktischen Gesichtspunkten wie z. B. dem Entsteinen mit kleineren Haushaltsgeräten viel leichter zu handhaben als dicke „Brummer“ wie z. B. ‚Canada Giant‘. In der freien Feldflur sind auf stark wachsende Unterlagen veredelte Hochstämme nach wie vor ein wahrer Segen für das Landschaftsbild.
Wildnis im Garten bedeutet nicht gleich verwildert, schon gar nicht verwahrlost. Wildnis heißt, dass an manchen Stellen im Garten einfach sein darf, was ist. Weil in solcher „Wildnis“ ohne – ökologisch kurzsichtiges – menschliches Eingreifen Prozesse ablaufen können, die wir vielleicht gar nicht kennen. Die aber seit ewigen Zeiten existieren und immens wichtig sind. Denn die Klimaveränderung ist Fakt. Niemand weiß, welche Arten sich gut an die neue Dynamik anpassen und welche nicht. Besser also, es bleiben möglichst viele erhalten. Egal ob sie uns gefallen, als Nützlinge oder als Schädlinge gelten, lecker schmecken, uns bei Gartenprojekten stören oder in unserem Ordnungssinn.
Bei diesen Blumen bleibt kein Pech an einem kleben – auch wenn manche Arten klebrige Stängel haben. Vielmehr machen Arten der Gattung Pechnelke (Lychnis) viel Freude. Sie sind zwar meist kurzlebig, versamen sich aber gut, werden jedoch nicht lästig. Einmal im Garten, immer im Garten, stetiges Glück. Neben der Gewöhnlichen Pechnelke (Lychnis viscaria) für Gehölzrand und Magerwiese, der Alpen-Lichtnelke (Lychnis alpina) für Steingärten und der Jupiternelke (Lychnis flos-jovis) für Beete und Rabatten dürfen in einem naturnahen Garten die folgenden nicht fehlen.
Faszinierende LeuchtkraftBeginnen wir mit einer alten Bauerngartenpflanze, der Kronen- oder Kranz-Lichtnelke (Lychnis coronaria),
Dafür braucht man:• flache Schale mit Rand • Steine, Äste• Steckigel (Kenzan)• Gräser, Pfingstrosen, Falscher Jasmin (Pfeifenstrauch), Funkienblätter• Zweige der Korkenzieherhasel o.ä. So wird’s gemacht:
Der Kenzan bekommt Halt durch einen oder mehrere Saugnäpfe oder durch sein Gewicht. Wenn der Steckigel im Wasser liegt, wird der mittig liegende Saugnapf durch Eindrücken mit einem Holzstiel angesaugt. Bei anderen Modellen lassen sich die an der Unterseite angebrachten Saugnäpfe einfach mit der Hand andrücken.
Steine in eine Schale legen, den Kenzan seitlich platzieren, Äste dazwischen klemmen. Zunächst die senkrecht stehenden Pflanzen, wie gebündelte Gräser und entblätterte, scharf angeschnittene Pfingstrosen in unterschiedlichen Höhen in den Kenzan stecken.
Die Wirkstoffe für die natürliche Hautpflege finden Sie zum großen Teil im Garten. Die Basiszutaten haben Lebensmittelqualität. Da keine Konservierungsmittel verwendet werden, muss man aber sehr sauber arbeiten (d. h. Hände gut waschen und Gefäße, Geräte und Arbeitsfläche vorher am besten mit Alkohol desinfizieren). Auf zweifelhaftes Mikroplastik können wir bei Natursalben verzichten. Dafür muss man sie kühl und dunkel aufbewahren, also Vorsicht in der Badetasche! Hier die wichtigsten Tipps zur Herstellung.
Kosmetik selbst herstellen und lagern5 TIPPS ZUR HERSTELLUNG:
• Kleine Portionen herstellen: Je frischer das Produkt, desto besser!