Manchmal steht vor dem Erfolg erst einmal die Ernüchterung. Einige Mitglieder des mittelfränkischen Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Röthenbach haben 2022 damit begonnen, auf einer Fläche am Waldrand von Röthenbach einen Gemeinschaftsgarten anzulegen. Haben dafür die Wiese umgebrochen und Beete angelegt. Haben Kompost aufgebracht und sind den Quecken zu Leibe gerückt. Doch es war ein heißer Sommer, der Boden auf der Fläche recht sandig und auf der Fläche gab es keinen Wasseranschluss. Kurz: Das Unkraut gewann. Erst einmal.
Aus Erfahrung lernen
Doch Sigrun Hannemann, heute die Erste Vorsitzende des Vereins, und viele andere Beteiligte wollten das Projekt damit nicht ganz aufgeben. Die „Rübenmanufaktur“, wie sich die Gruppe aus dem OGV nennt, startete einen zweiten Versuch. Parallel dazu absolvierte Sigrun Hannemann die Gartenpflege-Ausbildung beim Landesverband. „Dort habe ich viel gelernt“, sagt sie. Gut so, denn die Herausforderungen waren noch die gleichen. Ein extrem trockener Sandboden mit einem nur geringen Lehmanteil,
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