Im Oktober wird der
Gemüsegarten pflegeleicht
Wenn die Böden aufgrund der wiederholten Niederschläge ab September wieder feuchter werden, entfällt endlich der Gießstress. Fruchtgemüsebeete werden im Lauf des Monats frei. Wurzelgemüse sind zwar erntebereit, legen aber auch noch zu. Ich ernte jetzt dünnere Wurzeln aus den Reihen, die sich weniger gut im Lager halten. Das meiste darf bis Monatsende stehen bleiben. Auch vom Kohlgemüse ernte ich jetzt schon schwächere Exemplare. Herbstsalate wie Endivien, Zuckerhut oder Radicchio wachsen noch, wenn sie Frostnächte unter Vlies verbringen dürfen. Beschattende Randbeete lichtet man aus, zum Beispiel abgeerntete Maisstängel oder Tomatenbeete.
Mit dem feuchteren Boden legen allerdings auch Unkräuter wieder zu, sodass es sich lohnt, alle zwei, drei Wochen alle Beete systematisch schnell durchzujäten.
So gewinnen die Herbstkulturen wieder mehr Licht und Luft, die Wurzelkonkurrenz entfällt, der gelockerte Boden liefert umso mehr Stickstoff nach.
Tomaten trocknen
Getrocknete Tomaten sind derzeit hoch aktuell.
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