Streuobsternte 2026 – in Bayern wohl nur mäßig
Ende Juli veröffentlichte der Verband der Deutschen Fruchtsaftindustrie (VdF) seine jährliche Prognose zur Streuobsternte.
Für 2026 rechnet man danach bundesweit mit einer mittleren Erntemenge von 450.000 Tonnen. Einschränkend wird angemerkt, dass die Niederschläge in den verbleibenden Wochen bis zur Ernte die Menge noch deutlich nach oben bzw. unten verändern könnten. Ebenso wird auf große regionale Unterschiede verwiesen. Für Bayern wird in diesem Jahr wohl eine schwache Streuobsternte zu verzeichnen sein. Neben Alternanzeffekten aus dem Vorjahr wurde die Erntemenge in diesem Jahr zusätzlich durch die anhaltende Sommertrockenheit verbunden mit extremen Hitzeperioden reduziert. Vor allem die häufig unzureichende Wasserversorgung führte zu kleinen Früchten und stellenweise auch zu vorzeitigem Fruchtfall. Das laufende Jahr hat deutlich gezeigt, dass der Klimawandel wohl die größte Herausforderung für den Obstbau in der freien Landschaft sein dürfte. Dies gilt vor allem für die besonders warmen Regionen im Norden Bayerns,
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