Die Brombeere zählt zur Gattung Rubus (Artname: Rubus fruticosus) und ist selbstfruchtbar. Weitere Vertreter sind Himbeere (Rubus idaeus) und Artkreuzungen wie Tayberry, Loganbeere und Boysenbeere. Anders alsHimbeeren stellen Brombeeren geringere Ansprüche an den Boden, sodass sie auf leichten wie auch etwas schwereren Böden gedeihen. Sie mögen weder Bodenverdichtungen noch Staunässe. Leichte, humusarme Böden werden vor der Pflanzung mit verrottetem Kompost durchmischt. Der pH-Wert sollte um 6 liegen; bei Werten über 7 können Chlorosen auftreten.
Der passende Standort
Sonnige, windgeschützte Lagen empfehlen sich für eine gute Fruchtausreife von Spätsorten und sind außerdem in klimatisch weniger günstigen bzw. höheren Lagen vorteilhaft. Das schützt auch vor starken Winterfrösten, die neu gebildete Fruchtruten im Winter schädigen können. Die Frosthärte hängt unter anderem von den Sorteneigenschaften, der Anzahl an Neutrieben und deren Ausreife ab. Stickstoffhaltige Düngung ist daher nach Mitte Juli abzulehnen. Praktikabel ist eine Stickstoffdüngung im Frühjahr: 6 bis 8 Gramm Rein-N pro Quadratmeter (quasi pro Pflanze),
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