Der etwa 250 Quadratmeter große Gemüsegarten des Autors liegt außerhalb der Ortschaft und lässt sich dieser Kategorie zuordnen. Dort wurde nach einer einfachen, kostengünstige Low-Tech-Methode zur Gießerleichterung gesucht und schließlich auch gefunden. Sie besteht, um es vorwegzunehmen, aus Wasserfässern, Tropfschläuchen und einer batteriebetriebenen Steuerung, die wie die Tropfschläuche auch weitgehend drucklos arbeitet.
Wasser bevorraten
Der Wasservorrat wird momentan in acht zusammengeschlossenen 300-Liter-Fässern gesammelt, die je nach Bedarf über eine Zisterne nachgefüllt werden. Die Energie liefert ein vorhandenes Aggregat, das eine handelsübliche Saugpumpe betreibt. Nachdem die Zisterne in Trockenjahren im Hochsommer über einige Wochen zu wenig Wasser nachliefert, ist zukünftig daran gedacht, die Zahl der verbundenen Fässer noch zu erhöhen und den Wasservorrat vor allem im zeitigen Frühjahr als Puffer aufzubauen. Dies entspricht im Grunde der Zisternenwirtschaft, die man z. B. überall auf den Kanarischen Inseln findet. Den realistischen Wasserbedarf werden kommende Trockenjahre vorgeben. Danach wird sich auch die Auswahl der möglichen Gemüsekulturen richten.
Online-Gartenratgeber
-
Jetzt weiterlesen. Mit dem Online-Gartenratgeber Abo.