Präriestauden sind seit Jahren in aller Munde. Genau genommen meinen wir damit alle jene Stauden, die der nordamerikanischen Prärie entstammen. Keinesfalls aber ist Prärie gleich Prärie, denn es existieren trockene, sogenannte Kurzgras-Prärien, welche eine ganz andere Flora aufweisen als in einer Hochgrasprärie, wo mehr Feuchtigkeit herrscht. Und dann sind da noch die Stauden, die aus den weiten Steppen Zentralasiens zu uns kommen, auch diese zählen strenggenommen zu den Präriestauden.
Aber belassen wir es bei den Nordamerikanern, denn zu diesen zählen unsere verbreitetsten Präriestauden in den Staudensortimenten, einschließlich vieler dekorativer Ziergräser, die unbedingt dazugezählt werden sollten.
Prärie braucht Platz
Kann man ein kleines Stück Prärie in unseren Gärten verwirklichen? So reizvoll dies erscheint, aber um eine solche wirkungsvoll auszugestalten, benötigt man eine Fläche, die mindestens 500 m2 misst. Das wäre schon weit über die Hälfte eines durchschnittlichen deutschen Hausgartens. Außerdem hat ein vollsonniger Standort oberste Priorität.
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