Nachtkerzen und Nachtkerzengewächse
Schon der deutsche Name mit seinem Bezug zur Dunkelheit und dem Unsichtbaren klingt geheimnisvoll. Bei manchen Arten öffnen die Blüten erst in den Abendstunden und bleiben auch über Nacht geöffnet. Nachtkerzen (Oenothera) stammen aus Nordamerika. Von dort wurden sie nach Europa eingeführt, und einige Arten waren hier bei uns so erfolgreich, dass sie mittlerweile als eingebürgert gelten. Es gibt zweijährige, kurzlebige und ausdauernde, also staudige, Arten. Die Wuchshöhen reichen von ca. 20 cm über Knie- bis Hüfthöhe bis zu zwei Metern.
Hohe Arten
Eine sehr bekannte, weil weit verbreitete Art, die sich großzügig aussät, ist die Zweijährige Nachtkerze (Oenothera biennis). Sie wird, je nach Standort, bis 120 cm hoch und ihre großen, duftenden Blüten öffnen sich in den Abendstunden. Auf Nachtfalter und Schwärmer haben sie eine geradezu magische Anziehungskraft. Sie besiedelt sehr häufig magere Standorte wie Wegränder, Pflasterfugen oder sandige Böschungen und bleibt,
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