Es kann ein traumhafter Start in den Tag sein: taunasse Wiesen, Vögel zwitschern und in der Wiese raschelt es. Wer jetzt die Sense schwingt, hat den besten Zeitpunkt erwischt. „Frühmorgens, wenn das Gras noch feucht ist, geht es leichter, die Sense wird nicht so schnell stumpf und es ist einfach eine wunderschöne Stimmung“, sagt Georg Zellner. Er weiß, wovon er spricht, denn er mäht im Naturpark Bayerischer Wald extensiv bewirtschaftete Flächen. „Im Bayerischen und Oberpfälzer Wald gibt es teilweise noch historisch gewachsene Kulturlandschaften mit artenreichen Wiesen und Streuobstbeständen. Die Bewirtschaftung mit der Sense über viele Jahrhunderte hat diese Kulturlandschaft geprägt. Dadurch ist eine große Dichte an Biodiversität entstanden, deren Reste es zu erhalten gilt.“
Sensen fördert Artenvielfalt
Wenn eine Wiese nicht gemäht wird, ist sie bald keine Wiese mehr. Sträucher fassen Fuß, die Fläche „verbuscht“ und wird irgendwann zu Wald. Mähen erhält also die Artenvielfalt von extensiv bewirtschafteten Flächen und sorgt dafür,
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