Dunkelheit hilft Tieren
Leuchtende Glühwürmchen in der Sommernacht, der beeindruckende Sternenhimmel in den Bergen oder am Meer: Licht im Dunkeln hat etwas Magisches – auch im Garten. Was uns Menschen so gefällt, stört die Tier- und Pflanzenwelt allerdings empfindlich: Grünpflanzen betreiben dann rund um die Uhr Photosynthese, sie werden dicker und härter, sodass zum Beispiel die kleinen Zähnchen von Schmetterlingsraupen teils nicht mehr davon abbeißen können. Wenn Strahler von unten in die Bäume leuchten, kann kein Vogel in Ruhe brüten, und Insekten kommen mit ihrem Biorhythmus völlig durcheinander. Wie wir Menschen hat jedes einzelne Tier seine Zeiten, in denen es ruht oder aktiv ist. Egal, ob es in einem Sozialstaat im Schichtbetrieb arbeitet wie die Ameisen – sie klappen in ihrem persönlichen Rhythmus immer mal die Fühler ein, lassen den Kopf sinken und dösen vor sich hin – oder ob das Tierchen allein sein Leben lebt und den Hell-Dunkel-Wechsel braucht für den Start in den Tag oder in die Nacht.
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