Spinat und Co.
Spinat (Spinacia oleracea) gehört wie Mangold (Beta vulgaris ssp. vulgaris) und Rote Bete (Beta vulgaris ssp. vulgaris) zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Dank vieler Vitamine bleiben diese Gemüse trotz einer oft hohen Nitratbelastung gesunde Lebensmittel und können als Basis für eine Wildpflanzenmahlzeit dienen. Durch Beimengung von Wildkräutern werden sie viel würziger und interessanter. Und warum nicht gleich nur die Blätter von Wildkräutern nehmen und als Spinat zubereiten?
Spinatverwandtschaft
Die meisten wilden Fuchsschwanzgewächse wie Fuchsschwanz (Amaranthus), Melden (Atriplex) und Gänsefußarten (Chenopodium) finden sich auf Schutt und Ödland, gelten als klassische „Unkräuter“. Nicht wenige von ihnen sicherten die Ernährung vieler Generationen. Aufsteigender Fuchsschwanz (Amaranthus blitum) ist bereits im „Capitulare de villis“ von Kaiser Karl dem Großen im 1. Jh. n. Chr. erwähnt, Garten-Melde (Atriplex hortensis) gilt als eine unserer ältesten Kulturpflanzen, Guter Heinrich (Chenopodium bonus-henricus) wuchs früher griffbereit in jedem Dorf.
Prinzipiell sind sämtliche Arten essbar,
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