Tote Ecken hat wohl jeder Garten, an denen es zu trocken, zu feucht, zu heiß, zu dunkel ist und nichts wächst. Der Dachüberstand, die staubige Rückseite des Geräteschuppens, die feuchte Mauer an der Ecke zum Nachbarn. Aber tote Ecken lassen sich zum Leben erwecken. Mit Totholz.
Klingt paradox, funktioniert aber super. Denn Totholz ist gar nicht tot. Nur der gefällte Baum oder abgeschnittene Ast sind abgestorben, ins Holz zieht aber sofort neues Leben ein. Zuerst kommen die Spezialisten: Mikroorganismen und Pilze wie Birkenporling, Eichenschwamm und Echter Zunderschwamm, die sich vom schwerverdaulichen Holz ernähren. Danach kommen die Krabbeltiere. Ganz besonders gerne kommen Käfer.
Begehrtes Totholz
Es gibt viele, viele Arten, die sehr gerne Holz fressen. Sie haben im Darm Bakterien, die helfen, die schwere Kost zu verdauen. Andere Arten fressen am liebsten den holzigen Kot oder das fluffige Holzmehl, das andere hinterlassen haben.
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