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Viel Gesundes auf wenig Raum: Minigärten im Quadrat

Warum immer nur in Reihen gärtnern? Sehr gut gedeihen Gemüse und Kräuter auch in kleinen Parzellen. Das spart besonders viel Platz.
Minigärten – smarte Platzwunder
Aus Amerika stammt das »Square Foot Gardening«, eine Methode, die sich vor allem auf kleinen Grundstücken und im Urban Gardening als praktisch erwiesen hat. Statt in Reihen wird hierbei das Beet in kleine Quadrate mit einer Seitenlänge von 30 cm (= ca. 1 foot) aufgeteilt, die als Sä- und Pflanzfelder dienen. Damit die gewählte Ordnung übers Jahr nicht in Chaos ausartet, braucht man dazu selbst gebastelte Gitter aus Holzleisten oder Draht in den Abmessungen von 30 x 30 cm oder (für voluminösere Pflanzen wie Tomaten, Gurken oder Zucchini) 40 x 40 cm, die immer auf der Fläche liegen bleiben. Notfalls erfüllt auch eine Wäscheleine den gleichen Zweck. In die so abgeteilten Felder wird dann gesät und gepflanzt.
Ein quadratisches Beet hat 16 Parzellen – genug, um mit einem Minigarten von 120 x 120 cm (nicht viel größer als ein Tisch) die Familie mit einer Vielfalt an Salat und Gemüse zu versorgen. Das Gärtnern im Quadrat hat sich aber nicht nur in kleinen Gärten bewährt. Es eignet sich auch für Hoch- und Tischbeete, sogar für Terrassen und betonierte Flächen. Dazu nutzt man am besten mindestens 20–30 cm hohe Pflanzkästen mit einer Unterlage aus wasserdurchlässig perforierter Folie und füllt sie mit nahrhafter Komposterde.

Bildunterschrift: In den Quadraten findet auf kleinstem Raum eine abwechslungsreiche Vielfalt Platz. (Foto: Stein)

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