Aktuelles

Landesgartenschau Ingolstadt 2020 21. April – 3. Oktober 2021

Aktionen und Veranstaltungen der oberbayerischen Gartenbauvereine im August

Mo 09.08. – So 15.08.: Kreisverband München: »Wildpflanzen willkommen Wildpflanzen und ihr vielfältiger Nutzen«

Mo 16.08. – So 22.08.: Kreisverband Garmisch-Partenkirchen: »Soibergmacht’s aus dem Werdenfelser Land«

Mo 23.08. – So 29.08.: Kreisverband Altötting: »Gesundheit aus dem Garten«

Mo 30.08. – So 05.09.: Kreisverband Pfaffenhofen: »Phänologie – Schmankerl – Hopfen«

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Rotkehlchen-Bilder

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Grundschule Hofkirchen…

…haben uns viele schöne Bilder geschickt.

Es freut uns natürlich sehr, dass unsere Zeitschrift von Ihnen gelesen wird, sie die Anregungen aufnehmen und das Interesse für die Natur und Umwelt geweckt wird.
Das ist gerade in der heutigen Zeit ganz wichtig!

                                                                                      

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Giftpflanze des Jahres 2021:

Schlafmohn

Bei der Wahl zur »Giftpflanze des Jahres« kam erstmals eine Art aus der Kategorie »giftige Nahrungspflanze« zum Zug: der Schlafmohn (Papaver somniferum). Diese ursprünglich in Zentral- und Kleinasien beheimatete, einjährige Pflanze liefert ihre Samenkörner für Semmeln und Kuchen wie auch für die berauschenden Drogen Opium und Morphium. Deren giftigen Alkaloide lassen sich durch Einritzen der unreifen Saatkapseln gewinnen. Sie sind in allen Pflanzenteilen in hohem Maße enthalten – außer in den Samen, die sich in diesen Kapseln befinden. Diese können deshalb sogar von Kindern bedenkenlos verzehrt werden.
Ergänzend merkt unsere Gemüsegarten-Autorin Marianne Scheu-Helgert an: Schlafmohn darf ebenso wie Hanf im Garten nicht angebaut werden. Allerdings steht er keinesfalls unter ähnlich rigoroser Kontrolle wie Hanf. Aufmerksame Beobachter finden Schlafmohn nicht nur an Schuttplätzen oder Ackerrändern, sondern auch in einigen Vorgärten oder zwischen den Gemüsebeeten recht häufig. In der Regel nimmt niemand
Anstoß daran.
Genutzt wird er auch selten – Schlafmohn dient mit seinen leuchtenden Lila- und Rottönen und dem türkisblauen, bewachsten Laub eher als Zierpflanze. Englische oder französische Saatgutkataloge bieten überdies prächtig gefüllt blühende Sorten in allen Farben an.

Bidunterschrift: Die Gewinnung der Alkaloide aus dem noch unreifen Milchsaft wäre sehr mühsam, zumal deren Gehalt in unserem Klima niedrig bleibt. Einige Landwirte bauen jedoch auch in Deutschland Mohn an. Sie lassen sich in einem ähnlichen Verfahren wie beim Kulturhanf den Anbau zur Ernte der reifen Samen als Blaumohn genehmigen. (Foto: Sulzberger)

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Landesgartenschau auf der Insel

In diesem Jahr gibt es – Corona sei Dank – erstmals und wohl auch einmalig zwei Gartenschauen gleichzeitig in Bayern.

Neben der »verschoben« Gartenschau in Ingolstadt (siehe auch Ausgabe April 2021 und Seite 155) öffnet vom 20. Mai bis zum 26. September 2021 unter dem Motto »Gartenstrand – vom Berg zum See« die Gartenschau in Lindau.
Aktionen der Kreisverbände auf dem Gartenschaugelände auf der Insel
Der Schwäbische Bezirksverband für Gartenbau und Landespflege präsentiert sich auf der Gartenschau in Lindau an zwei Standorten. Am Gartenschaugelände auf der Insel beteiligen sich die schwäbischen Kreisverbände an einem Ausstellungsbeitrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unter Federführung des Gartenbauzentrums Süd-West.
Die Kreisverbände informieren ausführlich über aktuelle Themen in Haus- und Kleingarten. Sie präsentieren aber auch schwäbische Besonderheiten wie z. B. der KV Dillingen »Schwäbische Weinweichsel und Konsorten«, der KV Oberallgäu stellt seinen »Kreislehrgarten in Sulzberg« vor, beim KV Neu-Ulm geht es um die »Veredlung und Vermehrung von Gehölzen«, der KV Ostallgäu widmet sich dem »Sommergarten« und der KV Unterallgäu befasst sich mit der »Kartoffelvielfalt« in Schwaben. Bezugnehmend auf den Bodensee steht der gesamte Ausstellungsbeitrag des Landwirtschaftsministeriums unter dem Motto »mehr grün«.
Unter Federführung des Bezirksverbandes wird ein Schaubeet von der Alpengärtnerei Sündermann gestaltet, mit wertvollen Tipps zum Steingarten und Alpinum, wie die Artenvielfalt im Garten gefördert werden kann und auch wie man der sich nach vor ausbreitenden Unsitte der Steinwüsten entgegenwirkt und welch bessere Alternativen es dafür gibt.

Bildunterschrift: Luftbildaufnahme der Versuchsstation Schlachters (Foto: BV Schwaben)

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Die »Bayerische Pflanze des Jahres 2021«:

Ein Fächerblumen-Duo sorgt für gute Laune

Eine Blütenwolke in leuchtenden Farbtönen entsteht, wo die Fächerblume gepflanzt wird. Gleich zwei neue Fächerblumen-Sorten – eine leuchtend weiße und eine blau-violette – haben es Bayerns Gärtnern besonders angetan. Die beiden harmonieren bestens und so bieten die Gärtnereien sie zusammen in einem Topf an.
Unter dem Namen »Das himmlische Duo« ist die »Pflanze des Jahres« ab dem letzten April-Wochenende in rund 250 Mitgliedsbetrieben des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes erhältlich (siehe auch Anzeige S. 128). Hitze und zeitweilige Trockenheit steckt das robuste Duo gut weg, für Sonne und Halbschatten ist es gleichermaßen geeignet. So kehrt Leichtigkeit ein auf dem Balkon wie im Garten. Und auch die Bienen sind
begeistert, Honig- und Wildbienen besuchen die faszinierenden fächerförmigen
Blüten besonders gerne.
Bezugsquellen, Pflegetipps und mehr: www.das-himmlische-duo.de

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Garteln und Kulinarik in neuer BR-Sendung

Im BR Fernsehen startet mit »Bayerns Gartenküche«…

…am 26. April eine neue Garten-Challenge. Immer montags um 20.15 Uhr treten fünf Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an und zeigen, wie sie Obst und Gemüse anbauen und verarbeiten. Begleitet von Gartenexperte Sebastian Ehrl verraten sie auch Tipps und Tricks rund ums Gärtnern und Kochen.
In dem neuen Format geht es auch um einen Wettbewerb. Die Aufgabe ist für alle gleich: Zehn Paprika-Setzlinge sollen zu stattlichen und gut tragenden Pflanzen heranwachsen. Sebastian Ehrl vergibt die Punkte. Das zweigängige Menü am Ende jeder Folge bewerten die Gärtnerinnen und Gärtner gegenseitig. Wer gewinnt, wird am Ende der fünften Folge verraten. In den ersten Folgen gärtnern und kochen Tanja Sonntag aus Lausers/Schwaben (Obst- und Gartenbauverein Legau), Christian Dotzler aus Markt Freihung/Oberpfalz (Vorsitzender des OGV Großschönbrunn und 3. Vorsitzender des Kreisverbandes Amberg-Sulzbach), Leni Kühn aus Aidling am Riegsee/Oberbayern (1. Vorsitzende KV Garmisch-Partenkirchen), Birgit Ertl Stephansposching/Niederbayern (2. Vorsitzende im KV Deggendorf und beim OGV Stephansposching) sowie Felix Schmidling aus Bamberg/Oberfranken.
Sendetermine: 26. April, 3. Mai, 10. Mai, 17. Mai und 24. Mai.

Wer von unseren Lesern Lust hat, mit seinem Garten in einer der künftigen Sendungen dabei zu sein, kann sich gerne per E-Mail melden unter: bayernsgartenkueche@megaherz.org

(Foto: BR/Anne Deiß)

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Ermäßigte Eintrittskarten für die Landesgartenschau in Ingolstadt

21. Apri 2021 bis 3. Oktober 2021

Für die Gartenschau in Ingolstadt bieten wir allen Mitgliedern in Verbänden des Freizeitgartenbaus ermäßigte Eintrittskarten an:

Tageskarte € 15,00

Zum Vergleich: Die reguläre Tageskarte kostet € 18,50, die Gruppenkarte (ab 20 Personen) € 16,50.
Mindestbestellmenge 2 Karten. zzgl EUR 3.00 Versandkosten
Ab 30 Stück portofrei
Rückgabe nicht möglich

Bestelladresse: Obst- und Gartenbauverlag, Herzog-Heinrich-Str. 21, 80336 München,Tel. 089/544305–14/15
Mail: bestellung@gartenbauvereine.org
www.gartenratgeber.de/shop

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Naturgarten-Zertifizierung in Bayern

Ein Jahr Naturgartenzertifizierung in Starnberg

Auch im Landkreis Starnberg wurden 2020 unter Federführung des Kreisverbandes, in Kooperation mit Kreisfachberater Jürgen Erhardt, Naturgärten ausgezeichnet, nachdem sich Mitglieder des Kreisverbandes als Zertifizierer an der Gartenakademie hatten ausbilden lassen. 47 Gärten wurden ausgezeichnet, 5 mussten abgelehnt werden, da sie die Kriterien nicht erfüllten. Diese Gärtner wollen nacharbeiten und dann nochmals einen Antrag stellen. Insgesamt gab es für den Kreisverband durch die Aktion viele Pressetermine und eine sehr positive Resonanz.
Im Landkreis Starnberg gibt es im Moment zwölf Zertifizierer. »Eine optimale Besetzung«, freut sich Ursula Lechner, Sprecherin des Arbeitskreises Naturgarten. »Da kann ich nur sagen, wir sind schon ein tolles Team. Ich finde wir waren gut, sehr gut sogar!«. Einige des Stammteams haben sogar in München ausgeholfen. »Das Interesse an der Zertifizierung wird sicherlich noch wachsen« ist sich Natalie Stahl, Vorsitzende des Gartenbauvereins Herrsching, sicher. Der von ihr angebotene dreiteilige Workshop »Mein Weg zum Naturgarten« erfreut sich großer Nachfrage und bestätigt die Devise der Zertifizierer: hin zum umweltfreundlichen, ökologischen Naturgarten, damit Kiesvorgärten, Steinpylonen-Mauern und Mähroboter in Zukunft nicht unsere Gärten bestimmen.

Bildunterschrift: Überzeugte Naturgärtner: Die Zertifizierer im Landkreis Starnberg trafen sich am Ende der Saison zum einem Erfahrungsaustausch (links Ursula Lechner, rechts KV-Vorsitzende Anna Neppel). (Foto: Jaksch)

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Pastinaken-Suppe

Zutaten: 500 g Pastinaken, 1 Zwiebel…


300 g Kartoffeln
2 EL Butter
1 ¼ l Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer
50 g Walnusskerne
1 EL Honig
1–2 TL Balsamico-Essig
Schnittlauch, Petersilie

Zubereitung
Pastinaken waschen, ggf. schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel und Kartoffeln schälen, würfeln. Die Butter in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin andünsten, das übrige Gemüse zugeben und mit der Brühe aufgießen. Die Suppe ca. 10–15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen bis das Gemüse weich ist. Danach die Suppe pürieren, Sahne zugeben, würzen und abschmecken. Die Walnüsse in einer beschichteten Pfanne mit Honig anrösten und karamellisieren. Mit Balsamico-Essig ablöschen und verrühren. Schnittlauch und/oder Petersilie fein schneiden. Die Suppe mit den Kräutern und Balsamico-Nüssen anrichten.

(Foto: Santl)

 

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Windlicht

Liebe Flori-Fans,

Katharina Graf hat nach meinem Vorschlag aus der November-Ausgabe mit ihrer Mama eine Laterne gebastelt. Sie schreibt mir:
»Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und das Windlicht schaut sehr schön aus vor unserer Haustüre aus. Vielen Dank für den Tipp!« Es ist wirklich ein schönes Windlicht und hellt das neblige Novemberwetter auf.

Euer Flori

 

 

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