Aktuelles

Alte und neue Apfelsorten

Aktualisierte und erweiterte Neuauflage

In der aktuell 9. Auflage wurde das komplette Sortiment geprüft und neu bewertet, v. a. hinsichtlich Anfälligkeit bei Krankheiten und Schädlingen sowie die Eignung der Sorte für den Anbau im Hausgarten oder auf der Streuobstwiese.
Einige Sorten, die kaum noch Bedeutung haben und nur schwierig zu bekommen sind, werden nicht mehr geführt. Dafür sind einige viel-versprechende neue Sorten wie Admiral, Ahrista oder Natyra neu hinzugekommen und die in den letzten Jahren entstandenen rotfleischigen Sorten, die eine sehr interessante Bereicherung im Apfelsortiment darstellen.
Aktualisiert und erweitert wurden auch die Empfehlungen bei den Säulenbäumen und geeigneten Unterlagen. Neu aufgenommen wurden einige der wertvollen alten Sorten, die teilweise wieder neu entdeckt und bestimmt werden konnten, wie zum Beispiel der ‚Gestreifte Backapfel‘, der sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.

386 Seiten, 341 Fotos, 355 Sorten, gebunden. Bestell-Nr. 1220, € 19,90   zur Bestellung

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Dekorieren mit Äpfeln und Zieräpfeln

Den Apfelbaum kennt jeder,…

…denn diese Obstart mit ihren unzähligen Fruchtsorten wird in unseren Gärten am häufigsten gepflanzt. Weniger bekannt ist sein kleiner Bruder, der Zierapfel. Seine unglaublich zahlreichen Blüten locken im Frühling viele Insekten an und die Pollen sind eine wichtige Nahrungsquelle. Zieräpfel dienen aber auch als Nahrung für alle Vogelarten, die am liebsten weiches Futter fressen.

Bildunterschrift: Ganz natürlich Äpfel in einer Schale mit herbstlichem Kranz und buntem Laub. (Foto: Santl)

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Pilze sammeln

Was man beachten sollte

Pilzsammler ist im Herbst der Höhepunkt der Pilzsaison. Hier haben wir die wichtigsten Tipps zum Thema Pilze sammeln und essbare Pilze zusammengefasst.

Pilze sammeln ist generell über das ganze Jahr möglich, doch der feuchte Herbst lädt dazu ein, sich mit der Vielfalt im Reich der Pilze auseinanderzusetzen. Pilze spielen eine zentrale Rolle im biologischen Kreislauf der Natur. Das, was wir oft als »Pilz« bezeichnen, ist nur ein kleiner Teil des gesamten Organismus. Der für für uns interessante und begehrte sichtbare Pilzkörper mit Pilzhut ist der Fruchtkörper. Wälder sind auf Pilzwuchs angewiesen, da viele Bäume zumeist in symbiotischer Lebensgemeinschaft mit Pilzen wachsen und von Ihnen mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Daher ist es wichtig, Flora und Fauna des Waldes nicht durch übermäßige Pilzsammlerwut zu schädigen. Seltene Arten sollten stehen gelassen werden.

(Foto: Major)

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Rettung alter regionaler Obstsorten in Schwaben

Im Sortengarten der Versuchsstation für Obstbau der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) in Schlachters…

…, der im Sommer eröffnet wurde, stehen auf 4.000 m2 etwa 300 alte schwäbische Apfel- und Birnensorten, die damit für zukünftige Generationen bewahrt werden. »Im Sortengarten wird Altes erhalten und gleichzeitig Neues geschaffen«, sagte Bezirkstagspräsident Martin Sailer bei der Eröffnung. »Diesen Anspruch verfolgt auch der Bezirk Schwaben mit seiner Kultur- und Umweltförderung.« Der Bezirk unterstützt das Projekt mit insgesamt 500.000 Euro.
Der Bezirksverband Schwaben übernimmt bis jetzt komplett die Vermehrung und den Verkauf in Kooperation mit der Baumschule Kutter in Memmingen. Derzeit stehen 20 alte, regionaltypische Sorten zum Verkauf, alles auf Hochstamm. Das Interesse ist inzwischen riesig, so dass meist schon zu Beginn des Verkaufes ein Großteil reserviert ist. Der Bezirksverband garantiert der Baumschule den Absatz und finanziert damit auch die pomologische Unterstützung. Die schwäbischen Kreisverbände organisieren für ihre Ortsvereine die Verteilung.
Weitere Informationen stehen es auf der Homepage des Bezirksverbandes: www.gartenbauvereine-schwaben.de. Dort gibt es auch eine Broschüre zum Download mit Kurzporträts ausgewählter Apfel- und Birnensorten und eine Liste, welche Sorten zum Verkauf angeboten werden.

(Foto: Versuchsstation für Obstbau Schlachters)

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Tag der offenen Gartentür 2021

Der traditionelle »Tag der offenen Gartentür« musste in diesem – wie auch im letzten Jahr – aus bekannten Gründen fast überall ausfallen.

In einigen wenigen Kreisverbänden wurde die Aktion aber durchgeführt, zwar alles eine Nummer kleiner oder in einem ganz anderen Format – aber die Gartenfreunde kamen dort auf ihre Kosten.
Landkreis Haßberge
Der Kreisverband Haßberge hatte gemeinsam mit dem »Gartennetzwerk Gartenparadies « und den Gärtnern wenigstens einen »Kleinen Tag der offenen Gartentür« organisiert, um nicht ganz auf die übliche
Veranstaltung verzichten zu müssen. Natürlich gab es kein Rahmenprogramm und die Gärten waren über den gesamten Landkreis verteilt – nicht wie sonst üblich an einem Veranstaltungsort. Fünf Gärten
standen den Besuchern offen. »Klein aber fein! Durch die begrenzte Besucherzahl bestand umso mehr die Möglichkeit, mit den Gartenbesitzern zu sprechen und sich in Ruhe auszutauschen«, lautete das Fazit von Kreisfachberater Guntram Ulsamer. Vom historischen Graben- und Rosengarten von Christa und Martin Schlegelmilch aus Zeil bis zum Künstlergarten von Gerd Kanz in Untermerzbach mit blühenden Staudenrabatten (Bild oben) war eine große Vielfalt geboten. Sehr bewährt hat sich das vom Landesverband empfohlene Veranstaltungsportal »guestoo« zur Besucherlenkung.

(Foto: Ulsamer)

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Obstsortenversuch des Kreisverbandes Kulmbach in den Jahren 2002 bis 2020 – Pillnitzer Sorten und Vergleichssorten

Auf der vom Markt Thurnau zur Verfügung gestellten Fläche wurde ab 2002 in der Tannfelder Gemarkung eine Obstwiese angelegt…

…mit Pflanzung von Pillnitzer Apfelsorten und einigen bekannten Vergleichssorten, dazu Speierling, die Europäische Mispel und die Walnuss-Sorte ‚Apollo‘.
Ergebnisse
Die Eignung der Arten und Sorten für Hochflächen des Jura auf gut basenversorgten Böden brachte aufschlussreiche Ergebnisse.
Eine besondere Spätfrosthärte zeigten die Sorten ‚Pikkolo‘, ‚Rewena‘, ‚Florina‘, ‚Resi‘ und der ‚Winterrambur‘, dazu noch die Mispel, was meist auf eine sehr langdauernde Blüte (versetztes Aufgehen der Blüten über einen Zeitraum bis zu einem Monat) zurückzuführen ist. Die Sorten ‚Piros‘ und ‚James Grieve‘ starben 2013 ab. Sie wurden nicht mehr ersetzt.

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Genüssliche Resteverwertung

Obwohl viele Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch genießbar sind,

wird ein Großteil davon weggeworfen. 12 Mio. Tonnen Lebensmittel werden hierzulande jährlich »entsorgt«! Das entspricht einem Drittel des Verbrauches an Nahrungsmitteln. Jeder von uns kann etwas gegen die Lebensmittel-Verschwendung tun:
Bessere Planung beim Einkauf, richtige Lagerung und Resteverwertung können helfen, Lebensmittel-Abfälle zu reduzieren.

(Foto: Major)

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Rotkehlchen-Bilder

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Grundschule Hofkirchen…

…haben uns viele schöne Bilder geschickt.

Es freut uns natürlich sehr, dass unsere Zeitschrift von Ihnen gelesen wird, sie die Anregungen aufnehmen und das Interesse für die Natur und Umwelt geweckt wird.
Das ist gerade in der heutigen Zeit ganz wichtig!

                                                                                      

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Giftpflanze des Jahres 2021:

Schlafmohn

Bei der Wahl zur »Giftpflanze des Jahres« kam erstmals eine Art aus der Kategorie »giftige Nahrungspflanze« zum Zug: der Schlafmohn (Papaver somniferum). Diese ursprünglich in Zentral- und Kleinasien beheimatete, einjährige Pflanze liefert ihre Samenkörner für Semmeln und Kuchen wie auch für die berauschenden Drogen Opium und Morphium. Deren giftigen Alkaloide lassen sich durch Einritzen der unreifen Saatkapseln gewinnen. Sie sind in allen Pflanzenteilen in hohem Maße enthalten – außer in den Samen, die sich in diesen Kapseln befinden. Diese können deshalb sogar von Kindern bedenkenlos verzehrt werden.
Ergänzend merkt unsere Gemüsegarten-Autorin Marianne Scheu-Helgert an: Schlafmohn darf ebenso wie Hanf im Garten nicht angebaut werden. Allerdings steht er keinesfalls unter ähnlich rigoroser Kontrolle wie Hanf. Aufmerksame Beobachter finden Schlafmohn nicht nur an Schuttplätzen oder Ackerrändern, sondern auch in einigen Vorgärten oder zwischen den Gemüsebeeten recht häufig. In der Regel nimmt niemand
Anstoß daran.
Genutzt wird er auch selten – Schlafmohn dient mit seinen leuchtenden Lila- und Rottönen und dem türkisblauen, bewachsten Laub eher als Zierpflanze. Englische oder französische Saatgutkataloge bieten überdies prächtig gefüllt blühende Sorten in allen Farben an.

Bidunterschrift: Die Gewinnung der Alkaloide aus dem noch unreifen Milchsaft wäre sehr mühsam, zumal deren Gehalt in unserem Klima niedrig bleibt. Einige Landwirte bauen jedoch auch in Deutschland Mohn an. Sie lassen sich in einem ähnlichen Verfahren wie beim Kulturhanf den Anbau zur Ernte der reifen Samen als Blaumohn genehmigen. (Foto: Sulzberger)

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Die »Bayerische Pflanze des Jahres 2021«:

Ein Fächerblumen-Duo sorgt für gute Laune

Eine Blütenwolke in leuchtenden Farbtönen entsteht, wo die Fächerblume gepflanzt wird. Gleich zwei neue Fächerblumen-Sorten – eine leuchtend weiße und eine blau-violette – haben es Bayerns Gärtnern besonders angetan. Die beiden harmonieren bestens und so bieten die Gärtnereien sie zusammen in einem Topf an.
Unter dem Namen »Das himmlische Duo« ist die »Pflanze des Jahres« ab dem letzten April-Wochenende in rund 250 Mitgliedsbetrieben des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes erhältlich (siehe auch Anzeige S. 128). Hitze und zeitweilige Trockenheit steckt das robuste Duo gut weg, für Sonne und Halbschatten ist es gleichermaßen geeignet. So kehrt Leichtigkeit ein auf dem Balkon wie im Garten. Und auch die Bienen sind
begeistert, Honig- und Wildbienen besuchen die faszinierenden fächerförmigen
Blüten besonders gerne.
Bezugsquellen, Pflegetipps und mehr: www.das-himmlische-duo.de

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