Aktuelles

Neue »Gästeführer Gartenerlebnis Bayern« qualifiziert

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Jahrganges 2018 haben sich weitere 19 »Gästeführer Gartenerlebnis Bayern« als Botschafter für Bayerns Gärten qualifiziert.

Sie bieten in Zukunft regionale Erlebnisführungen in öffentlichen Parks und Schlossgärten an und öffnen Tür und Tor zu privaten Gärten. In einer Feierstunde an der LWG in Veitshöchheim erhielten die Absolventen ihr Abschlusszeugnis. Auch in diesem Jahr zeigte sich wieder, dass der Garten für jeden etwas zu bieten hat. Gestandene Stadtführer, die ihr Portfolio um das Gartenwissen erweitern, fanden sich ebenso im Kurs wie begeisterte Freizeitgärtner, die im eigenen Garten ihre Erfahrungen weitergeben. »Im Kurs war deutlich die Begeisterung zu spüren, mit der die Teilnehmer bei der Sache waren und ihre Wertschätzung füreinander«, fasste Claudia Schönmüller, Ansprechpartnerin und Organisatorin, die Stimmung zusammen.

Einzigartig in Deutschland

Bereits seit 2012 bietet die Gartenakademie die Qualifizierung zum Gästeführer an und ist damit Trendsetter: Das Angebot mit fünf Modulen ist einzigartig in Deutschland. Neben fundiertem
gärtnerischen Wissen vermitteln Fachreferenten Kompetenzen zur Erstellung einer erlebnisreichen Führung und der erfolgreichen Präsenz am Markt.

Im kommenden Jahr wird die Ausbildung erstmals außerhalb von Veitshöchheim stattfinden, am Bodensee in Zusammenarbeit mit dem Verein Bodenseegärten.

Informationen dazu gibt es auf der LWG-Homepage (www.lwg.bayern.de/gartenakademie) oder bei Claudia Schönmüller (Tel. 0931 9801–156, Mail gaestefuehrer@lwg.bayern.de).

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Nachlese zur Gartenschau in Würzburg: Garten VIELFALT Franken

Unter diesem Motto waren 121 Obst- und Gartenbauvereine aus den neun Kreisverbänden in Unterfranken an 179 Tagen mit 179 Aktionen auf der Landesgartenschau in Würzburg vertreten.

Unter diesem Motto waren 121 Obst- und Gartenbauvereine aus den neun Kreisverbänden in Unterfranken an 179 Tagen mit 179 Aktionen auf der Landesgartenschau in Würzburg vertreten. Mit täglich wechselnden Beiträgen wurde die gesamte Bandbreite der Gartenkultur und Landespflege von 1.233 Mitwirkenden am Beitrag des Bezirksverbandes in den »Willkommensgärten« präsentiert und in Szene gesetzt. Generationsübergreifend wurde das Interesse für Natur und Garten als ökologisch intakter und naturnaher Lebensraum geweckt.

Stolz auf die Gartenbauvereine

Was für uns im Bezirksverband zählt, ist das großartige Engagement unserer Kreisverbände mit den Obst- und Gartenbauvereinen. Wir haben Mitglieder, die spontan mit sehr viel Mut, Motivation, Kreativität und Power die Organisation der Aktionen übernommen haben, die mit viel Begeisterung die Besucher informiert, beraten und zum Mitmachen angeregt haben. Wir hatten das große Glück einen »Kümmerer« Bruno Kraft zu finden, der jeden Tag die Mitwirkenden empfangen, unterstützt und betreut hat.

Wir sind einfach nur stolz und sagen von ganzem Herzen danke. Frei nach dem Motto »Wo die Ideen wachsen« sind wir – der Bezirksverband – zu einer starken Gemeinschaft zusammengewachsen.

 

 

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Erfolg kommt von unten: Tag des Bodens 2018 am 5 Dezember 2018

Ohne Bodenpflege keine Gartenfreuden!

 

Mit interessanten und vielseitigen Vorträgen und Workshops, wie an meinem Standort eine fachgerechte Bodenpflege erfolgt. Mit welchen Tipps und Tricks man Dünger sparen und vitale Pflanzen kultivieren kann unter den verschiedensten Bedingungen. Der Seminartag reiht sich ein in die weltweiten Aktivitäten zum umweltschonenden Umgang mit der wertvollen Ressource Boden.

Anmeldungen zum Seminartag an der LWG in Veitshöchheim sind noch möglich, per Mail: bay.gartenakademie@lwg.bayern.de, Tel. 0931/9801-158, Internet: www.lwg.bayern.de/gartenakademie

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Senfwickel

100 g Senfmehl (in Apotheken erhältlich) mit lauwarmem Wasser zu einem dicken Brei verrühren.

 

Diese Masse in ein Leintuch einschlagen und auflegen. Bei rheumatischen Erkrankungen (nicht-entzündlicher Art!) direkt auf die schmerzende Stelle legen und abdecken. Die Auflage bleibt solange liegen, bis die Haut rot und warm ist (ca. 20 Min.). Anschließend wird die Stelle gut abgewaschen und warmgehalten.

Bei Bronchialkatarrh kommt die Auflage auf die Brust (höchstens 5–10 Minuten), danach wird die Stelle ebenfalls gut abgewaschen und warmgehalten. Für Kinder nicht geeignet!

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Gemeinschaftsgärten – urban oder auf´m Land

Klein aber OHO – so könnte man den Gartenpfleger-Spezialkurs »Gemeinschaftsgärten – urban oder auf’m Land« bezeichnen.

Klein aber OHO – so könnte man den Gartenpfleger-Spezialkurs »Gemeinschaftsgärten – urban oder auf’m Land« bezeichnen, der im Juni 2018 im oberfränkischen »Golddorf« Steinbach an der Haide (Lkr. Kronach) stattgefunden hat. Durch die hochkarätige Referenten-Auswahl haben die Teilnehmer die unterschiedlichsten Gemeinschaftsgartenformen näher kennengelernt und viele Tipps und Tricks zur Umsetzung in den eigenen Vereinen mitgenommen.

Bereits im »Gartenratgeber« 11/2017 wurde die herausragende Möglichkeit vorgestellt, mit »Gemeinsam gärtnern – urban oder auf’m Land« die alte Tradition der Krautgärten wieder aufleben zu lassen und mittels gemeinsamer Gartenprojekte – sei es in den Vereinen oder in Kooperation mit anderen Einrichtungen – das Vereinsleben zu bereichern und sich auch nach außen hin zeitgemäß zu präsentieren.

Dabei geht es nicht nur um das »Urban Gardening« – das gemeinsame Gärtnern in der Stadt – sondern Gemeinschaftsgärten funktionieren überall und haben, wie der Spezialkurs sehr deutlich gezeigt hat, viele Gesichter und Ausprägungen: Nachbarschaftsgärten, Stadtteilgärten, Selbst-Ernteprojekte, mobile Pflanzeinheiten, vertikale Naschgartenwände, Kinder-Garten-Projekte, interkulturelle Gärten …

Da dieses breitgefächerte Thema eines der Hauptbetätigungsfelder gärtnerischer Vereinsaktivitäten ist, wird sich das FOKUSThema der Gartenpfleger-Aufbaukurse 2019 mit Gemüseanbau beschäftigen: »Da hast du den Salat! – Tipps, Tricks & Trends im Gemüseanbau« – dafür konnten wir die Gartenbau-Ingenieurin Renate Hudak, Mitarbeiterin des Botanischen Gartens Augsburg, Gemüse-Expertin und Fachbuch-Autorin, gewinnen.

Die Ausschreibungen gehen im Oktober an die jeweiligen Kreisverbände, über die wie gewohnt die Anmeldungen erfolgen.

 

Bildunterschrift: Dieser in der Dorfmitte gelegene, große Nutz- und Ziergarten wird bereits seit dem 16. Jh. gemeinschaftlich bewirtschaftet und ist im Rahmen des Dorfwettbewerbs zu Recht schon mehrfach prämiert worden. (Foto Stadler)

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Gartennetzwerk »Gartenwinkel – Pfaffenwinkel«

Mit der Aktion »Werte-Botschafter« unterstützt die Sparda-Bank München gemeinnützige Projekte in Oberbayern.

Mit der Aktion »Werte-Botschafter« unterstützt die Sparda-Bank München gemeinnützige Projekte in Oberbayern. In diesem Jahr wurde das Gartennetzwerk, das unter dem Dach des Kreisverbandes Weilheim-Schongau agiert, mit 2.000 € ausgezeichnet. Beworben hatte man sich mit dem Projekt »Summsige Blumen und raschelnde Laubhaufen – Angewandter Artenschutz durch Pflege von regionaler Flora und Fauna«.

Die Gärten und Parks der Netzwerk-Teilnehmer sind ideale Orte zur Verbesserung der Lebensgrundlagen von heimischen Pflanzen und Tieren. Praktizierte Biodiversität durch Anbringen von Nisthilfen, Insektenhotels, Kultur von wertvollen Wirtspflanzen, Winterquartiere und ähnliches ist dabei eines der erklärten Ziele als Beitrag zum Erhalt von gesunder Heimat und Schutz der Umwelt. Diese Vielfalt an Engagement ist das schlagende Herz des Netzwerks.

Die Preisträger wurden durch eine Jury und Online-Abstimmung ermittelt. Weitere Infos: www.gartenbauvereine-wm-sog.de und www.gartenwinkel-pfaffenwinkel.de.

 

Bildunterschrift: Heike Grosser (links, KV Weilheim-Schongau) und Gräfing Angelika von Courten (rechts) nahmen als Vertreterinnen des Gartennetzwerks in München die Auszeichnung durch Christine Miedl (Sparda-Bank) entgegen.

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Pilotprojekt Gartenzertifizierung »Bayern blüht – Ausgezeichneter Naturgarten«

Im Juli fand als Auftaktveranstaltung der Gartenzertifizierung »Bayern blüht – Ausgezeichneter Naturgarten« die erste Verleihung und auch die Überreichung von Urkunden und Plaketten durch Staatsministerin Michaela Kaniber an Familie Stadler in Hinterschmiding (Niederbayern) statt.

Ziel der Zertifizierung ist, eine umweltgerechte Bewirtschaftung von Hausgärten zu fördern und einen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten. Dazu gehört u. a. der Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz, synthetische Dünger, torfhaltige Substrate und artgerechte Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere zu schaffen. Derzeit wird dieses Verfahren im Rahmen eines Pilotprojektes noch ausschließlich im Bezirksverband Niederbayern erprobt. Ziel ist es, nach Auswertung der Erkenntnisse aus diesem Pilotprojekt, dieses Konzept auch in anderen Regionen Bayerns zur Anwendung zu bringen.

BU: Präsident Wolfram Vaitl überreichte Staatsministerin Michaela Kaniber ein Präsent des Landesverbandes. Im Hintergrund (stehend) Familie Stadler.

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