Aus dem aktuellen Heft

Frühblühende Taglilien

Taglilien (Hemerocallis) gehören zu den schönsten Sommerblühern im Staudenbeet: Hoch- und spätsommerblühende Arten und ...

Lohnt sich der Gemüsegarten?

»Natürlich nicht«, werden manche gleich sagen. Der Bundesbürger isst jährlich 95 kg Gemüse, das kostet im Einkauf gut ...

Der vielfältige Obstgarten – ein Paradies für Mensch und Tier

Rund 5 Millionen Menschen in Deutschland nutzen einen Kleingarten und können somit einen wichtigen Beitrag zur ...

Aktuelles

Ermäßigte Eintrittskarten zur Gartenschau

Für die Gartenschau in Wassertrüdingen bieten wir allen Mitgliedern in den Verbänden des Freizeitgartenbaus ermäßigte Eintrittskarten an:

Außerdem im Heft zu Lesen

Der Maikäfer – gemütlicher Brummer oder gefährlicher Schädling?

Maikäfer und Menschen verbindet in Mitteleuropa eine lange gemeinsame Geschichte. Zum frischen Grün der Laubgehölze im Mai gehörte über Jahrhunderte das Brummen der ausschwärmenden, etwas schwerfälligen Käfer in der Abenddämmerung. Von vielen Kindern wurden sie gesammelt und getauscht, manche Menschen sahen sie als Glücksbringer und Künstlern waren sie Inspiration. Doch hatte der Frühlingsbote immer auch eine dunkle Seite: Traten die Käfer in Massen auf, lehrten sie allen, die von der Land- oder Waldwirtschaft abhingen, das Fürchten, denn dann fraßen die Käfer die Bäume von oben kahl und ihre Larven machten einige Zeit später den Wurzeln den Garaus. Nachdem weder Kirchenbann im Mittelalter noch andere Maßnahmen die enormen Massenauftreten alle paar Jahrzehnte verhindern konnten, versuchte man es in der Mitte des 20. Jahrhunderts mit der harten chemischen Keule, dem Pflanzenschutzmittel DDT. Tatsächlich schienen die Maikäfer danach lange verschwunden. Viele Menschen haben seit vielen Jahrzehnten keinen Maikäfer gesehen, manche bis heute überhaupt noch nie. Aber sie sind wieder da – in manchen Gegenden nur sehr vereinzelt, in anderen schwärmen sie wieder in größerer Zahl.

(Foto: Reinhard)

Ein vorbildlicher Naturgarten in Bamberg

Biodiversität, Arten- und Insektensterben sind in aller Munde. Sie können sich sicher sein: Mit naturnahen Gärten voller heimischer Wildpflanzen kann man eine Menge Gutes tun. In diesem Beitrag geht es um einen sehr besonderen Garten in Oberfranken, der eigentlich Tiergarten heißen müsste, obwohl er kein Zoo ist.  Ein Garten mit einer Größe wie viele andere auch und doch vielfältig anders. Ein nur 200 m² großer Naturgarten. Seit 1994 betreut von versierter Hand. Dieser Naturgarten zeigt, wozu naturnahes Grün fähig ist. Oder sein könnte.

Bildunterschrift: Russischer Bär auf Wasserdost (Foto: Dr. Witt)

Blumen zum Muttertag

Ein frisches, Weiß-Grünes Gesteck in einem länglichen Gefäß, das einfach zu stecken ist. Auch Anfänger, die keine Übung haben, bekommen dieses garantiert hin. Flieder, erste Pfingstrosen und Margeriten dominieren neben den grünen Begleitpflanzen, Gerste, Lorbeer und Spindelstrauch.
Der Muttertag wird traditionell am zweiten Sonntag im Mai gefeiert und hat für viele eine besondere Bedeutung. Für die Erwachsenen ist es ein gebührender Anlass, die eigene Mutter zu besuchen, ihr Danke zu sagen und eine Freude zu machen. Für Mütter, deren Kinder zu Hause leben, gibt es oft kindliche Überraschungen, sei es ein Gedicht, Lied, etwas Gebasteltes oder ein selbst gepflückter Blumenstrauß. Gartenliebhaber schätzen es besonders, wenn die Blumen zum Muttertag aus der Fülle von Garten und Natur stammen und nicht gekauft werden. Nachdem der Frühling Einzug gehalten hat, gibt es eine Menge Blumen, die nun herrlich blühen.

(Foto: Santl)