Aus dem aktuellen Heft

Robuste Stauden-Bodendecker

Bodendecker können sowohl Gehölze als auch Stauden sein. Gehölz-Bodendecker sind die bei weitem bekannteren und fast ...

Gießen – wenn dann »gescheit«

Wenn das Gießwasser knapp wird, gilt es,zuerst die wichtigen Gemüse zu gießen.
– Das sind zunächst einmal die zuletzt ...

Frühe Apfelsorten

Frühe Apfelsorten, auch als Sommeräpfel bezeichnet, reifen schon ab Mitte Juli. Einer der bekanntesten Vertreter ist der ...

Aktuelles

Zinnien – reiche Blütenpracht aus dem Bauerngarten

Wer einmal Zinnien gepflanzt hat,...

Außerdem im Heft zu Lesen

Tag der offenen Gartentür 2022

Nach der Corona-Zwangspause konnte der traditionelle »Tag der offenen Gartentür« in diesem Jahr wieder in ganz Bayern durchgeführt werden. Über 400 Gärten waren geöffnet. Die Besucher strömten wie in den Jahren zuvor in die
Gärten. Das große Besucherinteresse machte sehr deutlich: Gärtnern ist beliebt wie nie zuvor! Lediglich die große Hitze an diesem letzten Juni-Sonntag und die zahlreichen Veranstaltungen, die jetzt wieder stattfinden können und nachgeholt werden, führten in manchen Landkreisen zu etwas geringeren Besucherzahlen.
Insgesamt war die Stimmung in den Gärten sehr positiv und alle freuten sich, endlich wieder in unterschiedlichsten Gärten Gast sein zu dürfen und mit vielen Anregungen für den eigenen Garten nach Hause zu gehen.

Bildunterschrift: Acht Familien öffneten in Köfering im Landkreis Regensburg ihre Gärten. Bei hochsommerlichen Temperaturen nutzten Viele dieses Angebot, um sich Anregungen zu holen. (Foto: Wagner)

Blütenendfäule bei Tomaten, Paprika und anderen Fruchtgemüsen

Die Blütenendfäule trifft uns im Freizeitgarten oft unerwartet: Eben freut man sich noch, weil die Tomaten prächtig wachsen, viel Laub bilden und erste Früchte tragen. Einige Tage später haben eben diese Früchte Flecken oder eingesunkene Stellen auf der dem Fruchtstiel abgewandten Seite der Frucht.
Blütenendfäule tritt häufig an Tomaten und Paprika, aber auch an Aubergine, Zucchini, Melone auf! Oft beginnt es mit einem wässrigen Fleck am äußersten Ende der Frucht. Dieser wird größer, färbt sich grau bis dunkelbraun, sinkt ein und verhärtet. Besonders häufig sind die ersten Früchte betroffen. An Paprikafrüchten können auch Stellen mit dünner Haut, mit braunem, wässrigem Gewebe darunter, auftreten. Sowohl bei Tomaten als auch bei Paprika findet man oft Verformungen und Wuchshemmungen parallel dazu an den jüngsten Blättern.

Bildunterschrift: Die Symptome entstehen auf der dem Fruchtstiel abgewandten Seite. Der mehr oder weniger runde Fleck vergrößert sich, sinkt ein und verhärtet. Die Verbräunungen gehen unterschiedlich tief. (Foto: hortipendium)

Bienenfreundliche Grabbepflanzung für den Sommer

Die großen Friedhofsanlagen in Städten haben einen hohen ökologischen Nutzen und Wert: alte Bäume, viele Gehölzarten, gekieste Wege, viel Grünflächen mit Wildpflanzen zwischen Gräbern wie z. B. Wegerich-Arten, Löwenzahn, Giersch, Grasarten, Gänseblümchen usw. Hier ist das Klima selbst an heißen Sommertagen erträglich kühl. In Städten sind diese großen Friedhofsanlagen Kulturraum und Parkanlage zugleich. Der Alte Südfriedhof in München ist zum Beispiel geprägt von stattlichen Gräbern mit Säulen, Statuen, Engeln oder vergoldeten Inschriften.
Die alten Friedhöfe sind allesamt denkmalwürdig! Höchstindividuelle Grabmale statt normiertem Einheitsbrei und dazu umgeben, umrankt von Gehölzen aller Art, die neben vielen Tierarten Dutzenden von Vogelarten Lebensraum bieten.

Bildunterschrift: Der Südfriedhof in München ist ein Naturparadies mitten in der Stadt. Viele Gräber sind ungepflegt, die Inschriften auf den Grabsteinen oft nicht mehr zu erkennen … (Foto: Landesverband)