Aus dem aktuellen Heft

Frühlingsstauden zur Gehölzunterpflanzung

Gerade im Frühjahr können Pflanzplätze, die den Lebensbereichen Gehölzrand oder Gehölz zuzuordnen sind, in auffallender ...

Durchstarten in den Sommer

Soweit noch nicht im März geschehen werden jetzt (fast) alle Beete angelegt (siehe Kasten rechts). Erst im Mai folgen ...

Blüte und Fruchtansatz – ein Zusammenwirken vieler Faktoren

Der Zeitraum um die Blüte entscheidet bereits in wesentlichem Maße über die möglichen Ernteaussichten im Sommer und ...

Weitere Ausgaben im Archiv

Spargel gedeiht auf jedem Boden

Egal ob weiß, grün oder violett: Zarte weiße Spargelstangen gelten bei uns als besonders hochwertiges Delikatessgemüse. Kaum hat Sonnenlicht die leichten Sandböden im Süden erwärmt, werden alljährlich gespannt die ersten Ernten erwartet und so teuer bezahlt, dass sich selbst aufwendige Profi-Verfrühungsmethoden mit Heizung und Folie lohnen. Doch der Anbau gelingt auch im eigenen Garten, auf jedem Boden und sogar mit erstaunlich wenig Aufwand.
Ein steinfreier, sandiger Boden gilt als Voraussetzung für eine erfolgreiche Spargelkultur. Eine Spargelpflanzung im Frühjahr (Mitte März bis Mitte April) bringt nach drei Jahren die erste Ernte und bleibt 10 bis 12 Jahre ertragreich. Dann muss sie erneuert werden. Die eigene Anzucht aus Samen ist möglich, braucht aber viel Zeit. Besser ist es, Pflanzen im Handel ( Internet oder Kataloganbieter) zu kaufen.

(Foto: stock adobe com: HLPhoto)

Unsere Gartenvögel – eine melodische Bereicherung des Ökosystems

Singvögel helfen bei der Bekämpfung von Insektenpopulationen, indem sie eine große Anzahl von Schädlingen verzehren, was den Bedarf an chemischen Pestiziden reduziert. Darüber hinaus tragen sie zur Bestäubung von Pflanzen bei und unterstützen die Verbreitung von Samen, was wesentlich zur Erhaltung der biologischen Vielfalt ist. Nicht zuletzt sind sie natürlich auch wichtig für unsere Ohren. Ihr Gesang ist aber nicht nur musikalische Untermalung, sondern spielt auch eine wichtige Rolle bei der Markierung von Revieren und der Anziehung von Paarungspartnern.

(Foto: Nitschinger)

Gesunde Obstbäume im Streuobstanbau

Der Streuobstanbau mit seinen eindrucksvollen Obstbäumen auf Wiesen und Weiden verkörpert Kulturlandschaft, (Selbst-)Versorgung, Erholung, Vielfalt und Nachhaltigkeit. Die Bäume sind robuster und bei entsprechender Erziehung und Pflege langlebiger als ihre kleineren Geschwister. Dennoch können auch an ihnen Schädlinge, Krankheiten und andere Probleme auftreten.
Viele schorfresistente Sorten scheinen leider gegen eine neuen Pilzkrankheit, der Marssonina-Blattfallkrankheit (Nebenfruchtform Marssonina coronaria, Hauptfruchtform Diplocarpon mali), anfällig zu sein. Symptome für einen Befall mit Marssonina sind ebenfalls Blattflecken, vorzeitiger Blattfall und nicht ausgereifte Früchte. Neben den beliebten Erwerbsanbau-Sorten wie z. B. ‚Golden Delicious‘, ‚Cox Orange‘, ‚Jonathan‘, ‚Gala‘, ‚James Grieve‘ und ‚Boskoop‘ sind auf diesen basierende (auch schorfresistente) Sorten betroffen. Weniger anfällige, anbauwürdige Sorten für den Hochstamm-/extensiven Anbau sollen (laut hochstamm.ch) beispielsweise ‚Adams Parmäne‘, ‚Beffertapfel‘, ‚Belle de Pontoise‘, ‚Biesterfelder Reinette‘, ‚Cavalle‘, ‚Dr. Seelig’s Orangenpepping‘, ‚Kanada Reinette‘, ‚Muolener Rosen‘, ‚Oehringer Blutstreifling‘, ‚Purpurroter Zwiebelapfel‘ und ‚Resi‘ sein.

Bildunterschrift: Die neue Marssonina-Blattfallkrankheit befällt auch manche schorfresistente Apfelsorte. (Foto: Michael Neumüller BayOZ)