Die Fachzeitschrift für Gartenfreunde

  • OBSTGARTEN - Neupflanzungen im Klimawandel
  • ZUM BESTELLEN - Saatgut
  • VIELFALTSMACHER - Sandarium anlegen

Gartenarbeit im Januar 2026

Plus-Content

Bei zunehmendem Mond
(bis einschl. 3.1. und wieder ab 19.1.):
  • Überprüfen der Keimfähigkeit von Saatgut, das aus dem letzten Jahr übrig geblieben ist. 50 % der Samen müssen mindestens keimen, wenn der Samen noch verwendet werden soll. Für den Prüftermin der Samen gilt: für Frucht-, Blatt- und Blütenpflanzen ist der zunehmende Mond, für Wurzelpflanzen der abnehmende Mond zuständig.
  • Kältefeste Gemüse wie Feldsalat, Pflücksalat, Spinat, Rukola und Winterportulak können bei günstiger Witterung im unbeheizten Gewächshaus und unter Vlies schon ausgesät werden.
Bei abnehmendem Mond
(ab 4.1. bis einschließlich 18.1.):
  • Wenn erforderlich Bodenproben (im 3-jährigen Turnus) im Gewächshaus und im Garten untersuchen lassen.

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Pflanzenspezialisten mit besonderen Überlebensstrategien

Pflanzen wurzeln im Boden und holen sich daraus Wasser und Nährstoffe. Auch wenn es große Unterschiede zwischen den Bodenarten gibt und Humus-, Wasser- oder Nährstoffgehalte beträchtlich schwanken können, so ist dies die Lebensform für einen Großteil der Land-, aber auch der Wasserpflanzen. Das gewährleistet den Fortbestand der Art.

Grundlagen der Pflanzenernährung

Pflanzen benötigen für ihre Ernährung sowohl Haupt- als auch Nebennährstoffe, erstere in recht großen Mengen, von letzteren sind häufig Kleinstmengen („Spurenelemente“) ausreichend. Die Hauptnährstoffe sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Die Abkürzungen (N, P, K) hierfür finden sich auf jeder Düngerverpackung und geben Auskunft über den Nährstoffgehalt des jeweiligen Produktes.

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Frische Sonnenvitamine aus Mungobohnen

Aus Mungobohnen, die man im Lebensmittelhandel bei den Trockenkochwaren findet, lässt sich innerhalb von vier Tagen ein gesundes Sprossengemüse ziehen: Sojasprossen. Aus einem Esslöffel der grünen, runden Böhnchen (beschädigte Körner aussortieren), entstehen zwei Handvoll Frischgemüse. Sitzen kleine Kinder oder betagte Familienmitglieder mit am Tisch, rate ich dazu, die fertigen Keimlinge kurz in kochendes Salzwasser zu geben.
Das macht mögliche Verkeimungen im feuchten Keimansatz unschädlich. Wichtig: Der Keimansatz wird täglich mit Wasser durchgespült. Besonders einfach geht das in einem Keimapparat, dort läuft das Wasser einfach durch. Wer die Bohnen in einer flachen Schale ansetzt, gibt ein halbes Glas Wasser dazu und schüttet es gleich wieder vollständig aus.

Plus-Content

 

Neuheiten Gemüse-Sorten

Jetzt ist die beste Zeit für die Beetplanung. Wir haben wieder eine Auswahl an neuen und gut bewährten Sorten für das Gemüse- und Blumenbeet zusammengestellt. Dabei haben wir besonderen Wert auf widerstandsfähige Sorten gelegt, die sichere Erträge bringen und einfach zu kultivieren sind. In unserer beliebten Vielfaltsmacher-Auswahl gibt es außergewöhnliche, samenfeste Tomaten- und Gemüsesorten, und auch für Blumenwiesen und Blühflächen finden Sie das passende Saatgut. Eine noch größere Auswahl gibt es in unserem Online-Shop.

Rukola-Trio 5 Meter-Saatband Das Rucola-Trio kombiniert die einzigartigen Aromen der Wasabi-Rucola ‚Wildfire‘, der nussig-würzigen Rucola ‚Astra‘ und der raschwüchsigen Salatrauke ‚Ruca‘.

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Neupflanzungen im Klimawandel – was gibt es bei der Planung zu beachten?

Durch den frühen Austrieb der Bäume steigt die Gefahr von Spätfrostschäden an Blüten und Jungfrüchten. Länger anhaltende Trockenphasen während der Frühjahrs- und Sommermonate führen zu Wasserknappheit in den Böden. Die deutlich gestiegenen Temperaturen erhöhen die Transpiration der Bäume und verstärken dadurch das ohnehin schon vorhandene Wasserdefizit zusätzlich. Geringe Fruchtgrößen, vorzeitiger Fruchtfall, nachlassende Vitalität, aber auch das Absterben von Bäumen können die Folge des Wassermangels sein. Die zunehmende Zahl sogenannter „heißer Tage” mit Temperaturen über 30 °C erhöht das Risiko von Sonnenbrandschäden an den Früchten, mitunter auch an den Stämmen junger Bäume.

Garten/­Landschaft/­Natur

Zentrale Fragen

Es gibt Gemüse, die sich für den Einsteiger besonders eignen: Bohnen, Erbsen, Spinat, Tomaten, Auberginen. Immer wichtig ist eine durchgehende Etikettierung von der Aussaat bis zur Einlagerung, damit keine Verwechslungen passieren.
Wenn man die Vermehrung plant, sollte man sich zunächst über bestimmte Eigenschaften der Gemüse im Klaren sein: Handelt es sich um ein- oder zweijährige Pflanzen? Sind sie Fremd- oder Selbstbefruchter, werden sie von Insekten oder vom Wind bestäubt? Gibt es mögliche Kreuzungspartner in der Nähe?
Am einfachsten lassen sich einjährige Selbstbefruchter sortenecht vermehren, sie bestäuben sich selbst, und es kommen in der Regel keine Kreuzungen vor.

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Ein Sandarium ist eigentlich nur ein Haufen Sand. Es anzulegen ist weit weniger kompliziert als Insektenhäuschen und -hotels zu hämmern und zu sägen. Wo es bereits sandigen Boden gibt, ist man besonders fein raus. Dann ist im Prinzip schon alles da, und außer Frieden zu schließen mit der trockenen, mageren Erde, auf der wenig wächst, ist nichts zu tun. Statt die sich ständig auftuenden Lücken im Bewuchs immer wieder zu begrünen, fördert man diese offenen Stellen.

Der richtige Sand

Müssen Sie erst eine sandige Umgebung schaffen, ist es wichtig, ungewaschenen, nicht gereinigten Sand zu verwenden. Keinen Spielsand,

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Künden vom Frühling

Bereits im Winter fallen diese Gebilde an den Zweigen so mancher Bäume und Sträucher wie Haseln oder Erlen auf, um im Frühling so richtig loszulegen.  Kätzchen, jedenfalls die meisten, recken und strecken sich, verändern ihre Farbe und fangen an zu stauben in ganzen Wolken von Pollen. Die meisten Kätzchen bestehen nämlich rein aus männlichen Blüten, die auf das Wesentliche reduziert sind. Hüllenlos reihen sie sich an biegsamen, gewöhnlich von den Zweigen baumelnden Achsen zu mehr oder minder schlanken Blütenständen. Sie erinnern an Katzenschwänze – daher der Name Kätzchen.

Alles dreht sich um Liebe

Wenn nicht die Weiden (Salix),

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Dafür braucht man:
  • ein großes Bündel bieg- samen Reisig (ca. 1 m lang), z. B. Birkenreisig, Weiden- ruten oder Strauchschnitt
  • 2-3 Tontöpfe
  • winterharte Pflanzen, z. B. Schneeglöckchen, Winter- linge oder Christrosen
  • Gartenschere, Bindedraht, Haushaltsschere
  • Zapfen, Moos, Kiefernzweige, Kokosfaser- oder Filzschnur
So wird’s gemacht:

1) Materialsammlung bereitstellen.

2) Reisig zu einem gleichmäßig dicken Bündel formen und an beiden Enden mit Bindedraht zusammenbinden.

3) Mit beiden Händen das Bündel vorsichtig mittig auseinanderziehen.

4) Tontöpfe in dem Reisignest platzieren. Großes Bild: Die Tontöpfe mit winterharten Pflanzen bestücken und mit den Naturmaterialien dekorieren.

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Mit Flori
die Natur erleben
Eis-Spielereien

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