Die Fachzeitschrift für Gartenfreunde

  • Garten im September
    Zeit der Gräser
  • Obstgarten im September
    Birnen
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    Blumenzwiebeln
  • Goldener Herbst
    Die Quitte

Gartenarbeit im September 2026

Plus-Content

Bei abnehmendem Mond (bis 11.9. und wieder ab 27.9.):
  • Aussaat von Wurzelgemüse. Optimal vom 3.9. bis 5.9. (bis 15 Uhr) und am 30.9. Bester Zeitraum zum Stecken von Winterzwiebeln und Knoblauch für das nächste Jahr.
  • Die Düngung sollte, falls noch erforderlich (Bodenprobe beachten!), nicht mehr stickstoffbetont, sondern kali- und phosphathaltig sein. Sehr empfehlenswert vom 3.9. bis 5.9. (bis 15 Uhr) und am 30.9.
  • Unkraut jäten, Boden lockern. Optimal vom 3.9. bis 5.9. (bis 15 Uhr) und am 30.9.
  • Schädlingsbekämpfung durchführen. Sehr gut vom 3.9. bis 5.9. (bis 15 Uhr) und am 30.9.

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Der Herbst ist die Zeit der Gräser

Die Schönheit vieler Gräser in der zweiten Jahreshälfte liegt nicht nur auf ihren Blüten. Denn diese verwandeln sich in Fruchtstände, die ebenso attraktiv sind. Nicht alle Gräser blühen und fruchten im Herbst: Eine Ausnahme stellen z. B. viele Angehörige aus der Familie der Sauergräser (Cyperaceae) wie die Gattung der Seggen (Carex) dar, die meist schon im März oder April mit der Blüte beginnen. Mittel- bis hochwachsende Gattungen und Arten präsentieren sich häufig erst ab dem Hoch- oder Spätsommer in voller Schönheit und halten diese auch bis mindestens in den Herbst,

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Was geht noch im Gemüsegarten?

Mit den kürzer werdenden Tagen (zum Herbstbeginn herrscht Tag-und-Nacht-Gleiche) sollten anstehende Saaten und Pflanzungen keinen Tag aufgeschoben werden. Früher geltende Fristen bis August dürfen wir dabei – fast überall in Bayern – gerne um zwei, drei Wochen in den September hinein verlängern. Spinat, Feldsalat und Winterportulak dürfen bis etwa 20. September gesät werden, im Gewächshaus und Frühbeet kann man noch bis Anfang Oktober säen. Gepflanzt werden können noch Pflücksalate bis Monatsmitte. Dazu darf man auch noch Radieschen wagen, wenn man für Oktober Vlies bereithält. Weil die Sonne zunehmend tiefer steht, sollten beschattende Nachbargewächse zurückgeschnitten oder -gebunden werden.

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Birnen – die süßen Schwestern der Äpfel

Sowohl die Birne als auch der Apfel gehören zu den Kernobstgewächsen, einer Unterfamilie der Rosengewächse. Sie sind also botanisch miteinander verwandt. Was den Anbau und den Verzehr angeht, spielen Birnen gegenüber den Äpfeln bei uns nur eine untergeordnete Rolle. Hauptgrund hierfür dürfte die insgesamt deutlich höhere Empfindlichkeit der Früchte sein. Während sich Äpfel bei geeigneten Lagerbedingungen über viele Monate knackig und frisch halten lassen, werden Birnen mit zunehmender Reife schnell weich und müssen dann innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Allerdings gibt es auch hier gewisse Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten.

Sowohl Äpfel als auch Birnen sind kalorienarm und liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

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Das Blumenzwiebel-Set „Flieg auf mich“ enthält wieder eine Auswahl von Frühlingsblühern, die für verschiedene Ecken im Garten geeignet sind. Sie entfalten schon dann Blütenreichtum, wenn die Stauden noch im Erwachen sind. Das sorgt für Vielfalt und deckt den Tisch für die ersten Insekten, die unterwegs sind.

Im Allium-Set wechseln sich die einzelnen Zierlauch-Arten in der Blütezeit ab. Ist die eine verblüht, steht schon die nächste bereit. Stellen Sie Zierlauch immer Pflanzen-Partner zur Seite, die elegant kaschieren, dass die Blätter unansehnlich werden, sobald sich die Blüten zur Hochform aufschwingen. Doch gerade das macht sie zu tollen Kombinationspartnern: Blütenkugeln,

Garten/­Landschaft/­Natur

Frühlingsblüher-Set „Flieg auf mich“

Das Blumenzwiebel-Set „Flieg auf mich“ enthält insgesamt 80 Blumenzwiebeln. Für erste Farbakzente im Beet, die Insekten versorgen, bis hin zu Zwiebeln, die sich zum Verwildern eignen.

Frühlingsblüher-Set „Flieg auf mich“, 80 Zwiebeln
Bestell-Nr. 358
€ 30,00
Blumenzwiebelset „Flieg auf mich“

Jetzt startet die Pflanzzeit für Blumenzwiebeln, und wir haben auch in diesem Jahr wieder in Kooperation mit der Staudengärtnerei Gaißmayer aus Illertissen zwei Sets zusammengestellt, die die Blütensaison im Frühjahr einläuten. Unsere Sets machen Ihren Garten bunt und den Insekten ein erstes Nahrungsangebot. Mit wunderschönen Blütenformen und -farben holen Sie sich ganz wunderbare und zum Teil außergewöhnliche Schätze in den Garten,

Über die Asiatische Hornisse wurde bereits in der Juli-Ausgabe berichtet. Diese Hornisse ist eine invasive Art, die sich zunehmend auch in Bayern ausbreitet. Da Königinnen im Frühjahr mit Frachtverkehr verschleppt werden können, kommt sie mittlerweile an mehreren Orten in Bayern vor. Sie jagt intensiv Honig- und Wildbienen, aber auch Schwebfliegen, Schmetterlinge, Käfer und mehr als 1400 weitere Arten aus unserem Ökosystem. Um Schäden in Imkerei, Ökosystem, Obst- und Weinbau gering zu halten, muss die Nestdichte klein bleiben. Daher wird nach Beständen in ganz Bayern gesucht.

Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, ein mögliches Vorkommen der Asiatischen Hornisse in seiner Region zu dokumentieren.

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Weiß man, wie man sie verarbeitet, sind Quitten ein wahrer Schatz für Herbst und Frühwinter. Nicht nur robustes Quitten-Leder als Snack oder als fruchtiges Quittenbrot zum Tee, sondern auch als Heilmittel für die Erkältungszeit, zur Hautpflege, als schneller Energiespender und als Raumduft.

Quitte in der Natur-Apotheke

In der Natur-Apotheke wurde geriebene Quitte zur Regulierung der Verdauung, in der aufkommenden Erkältungszeit bei Fieber und als natürlicher Vitamin-C-Booster zur Steigerung der Immunabwehr verabreicht. Neuere wissenschaftliche Studien zeigen positive Wirkungen auf den Zuckerstoffwechsel, beim Schutz von Herz und Kreislauf und nerventonisierende Effekte.
Äußerlich angewandt unterstützt die Quitte (als Quitten-Öl – Rezept siehe unten – oder als Salbe) die Regeneration der Haut,

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Botaniker gehen davon aus, dass etwa 40 Prozent der bekannten Arten innerhalb eines Radius von 1000 Kilometern rund um den Tian Shan und das Pamir-Gebirge vorkommen. Von dort aus haben sie sich vermutlich in Richtung China, Indien und zum Kaukasus hin ausgebreitet. Vielen Arten steht in ihren heimatlichen Gebirgsregionen zur Zeit der Schneeschmelze ausreichend Wasser zur Verfügung, was zu einem raschen Austrieb und zur Blüte führt. Jedoch setzt in ihrer Heimat schon nach einigen Wochen die Trockenperiode ein. Deshalb vertragen viele wilde Tulpen lange Feuchtezeiten nach der Blüte nur schlecht.

Hier eine kleine Auswahl interessanter Arten:

Auchers Tulpe (Tulipa aucheriana)

Die Auchers Tulpe zählt zu den sehr niedrig wachsenden Wildtulpen,

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Pflanzenkundliches zur Quitte

Die zu den Rosengewächsen gehörende Kernobstart stammt aus dem vorderasiatisch-kaukasischen Bereich. Griechen und Römer verbreiteten die Quitte im Mittelmeerraum. Die Griechen bezogen die apfelartige Frucht („malon“) auf die kretische Stadt Kydonia, sodass Bezeichnungen wie „malum cydonium“ und letztendlich der botanische Gattungsname Cydonia entstanden.

Herkunft und Verbreitung zeigen, dass Quitten wärmeliebend sind und Hitze gut vertragen. In Zeiten des Klimawandels erfährt dieser Aspekt besondere Bedeutung. Die späte Blüte (nach der Apfelblüte) erweist sich als günstig, sodass Quitten von Spätfrösten weniger geschädigt werden. Blüten und Früchte sind einzeln angeordnet – im Prinzip schon ausgedünnt.

Plus-Content

Dafür braucht man:

• ein leeres Zwiebel- oder Kartoffelnetz• Füllung: Heu, Stroh oder Moos• zum Dekorieren: Hagebutten, Samenstände, Kastanien, Beeren, Efeu, Ast• Arbeitsmaterialien: Paketschnur, Schmuckband, Schere, Heißkleber

Ein Kürbis aus Stroh, Heu oder Moos bleibt lange haltbar, und mit Naturmaterialien arrangiert holen wir uns die Herbststimmung nach Hause.

So wird’s gemacht:

1) Das Zwiebel- oder Kartoffelnetz mit Heu, Stroh oder Moos prall befüllen und mit Paketschnur verschließen, sodass eine Kugel entsteht (mit den Händen noch etwas formen).
2) Das befüllte Netz mit der Paketschnur unter kräftigem Ziehen mehrmals so umwickeln und anschließend verknoten, bis die typische Kürbisform erkennbar ist.

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