Gehölze und Stauden mit außergewöhnlichen Früchten
Das Ende der Vegetationsperiode ist auch die Zeit der Fruchtstände: Die über das Jahr gebildeten Blüten wurden bestäubt und viele Gehölze, Stauden und einjährige Pflanzen säen sich nun aus, um so ihre Art zu erhalten. Dabei helfen oft Tiere: Vögel fressen verschiedene Beeren und scheiden die unverdaulichen Samen wieder aus. Die Verdauungssäfte der Tiere weichen häufig die harten Samenschalen auf und vereinfachen so die Keimung. Dieser Verbreitungsweg wird Zoochorie genannt und viele Früchte, die darauf angewiesen sind, haben leuchtende Farben, die Tiere auf sie aufmerksam machen. Die besonderen Formen mancher Früchte haben keinen besonderen Zweck, sondern folgen einer kaum begrenzten Bandbreite und Fülle, auf die man in der Natur immer wieder stößt.
Ungewöhnliche Farben
Die meisten Fruchtfarben bewegen sich im gelb-orange-roten Farbspektrum. Schwarz gefärbte Früchte wie Holunder (Sambucus nigra) oder Tollkirsche (Atropa belladonna) sind schon ungewöhnlicher.
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