Pflanzenkundliches zur Quitte
Die zu den Rosengewächsen gehörende Kernobstart stammt aus dem vorderasiatisch-kaukasischen Bereich. Griechen und Römer verbreiteten die Quitte im Mittelmeerraum. Die Griechen bezogen die apfelartige Frucht („malon“) auf die kretische Stadt Kydonia, sodass Bezeichnungen wie „malum cydonium“ und letztendlich der botanische Gattungsname Cydonia entstanden.
Herkunft und Verbreitung zeigen, dass Quitten wärmeliebend sind und Hitze gut vertragen. In Zeiten des Klimawandels erfährt dieser Aspekt besondere Bedeutung. Die späte Blüte (nach der Apfelblüte) erweist sich als günstig, sodass Quitten von Spätfrösten weniger geschädigt werden. Blüten und Früchte sind einzeln angeordnet – im Prinzip schon ausgedünnt. Daher tritt Alternanz weniger stark auf.
Die großen, schalenförmigen, roséfarbenen Blüten bedeuten eine wichtige, da spätere Bienentracht. Sie sind ebenso zierend wie die großen, zur Reife leuchtend goldgelben Früchte. Außer ‚Leskovac‘ gelten alle bei uns angebauten Sorten als selbstfruchtbar.
Quittenfrüchte sind apfel- bis birnenförmig und bauchig,
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