Was geht noch im Gemüsegarten?
Mit den kürzer werdenden Tagen (zum Herbstbeginn herrscht Tag-und-Nacht-Gleiche) sollten anstehende Saaten und Pflanzungen keinen Tag aufgeschoben werden. Früher geltende Fristen bis August dürfen wir dabei – fast überall in Bayern – gerne um zwei, drei Wochen in den September hinein verlängern. Spinat, Feldsalat und Winterportulak dürfen bis etwa 20. September gesät werden, im Gewächshaus und Frühbeet kann man noch bis Anfang Oktober säen. Gepflanzt werden können noch Pflücksalate bis Monatsmitte. Dazu darf man auch noch Radieschen wagen, wenn man für Oktober Vlies bereithält. Weil die Sonne zunehmend tiefer steht, sollten beschattende Nachbargewächse zurückgeschnitten oder -gebunden werden. Dies hilft beim Abtrocknen der Blätter, wenn es regnet. Platz für neue Kulturen gibt es jetzt z. B. bei Gurken oder frühen Kürbissen.
Salate im Herbst
Mit zunehmender Bodenfeuchte lohnt es sich, Pflücksalate bei der Ernte etwas höher zu schneiden. Der Strunk treibt dann umso williger aus,
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