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Die späten Früchte schmecken oft am besten

Mit dem Erntedankfest drohen auch im Rahmen des Klimawandels bald die ersten Reifnächte. Sie beenden die Zeit der Fruchtgemüse.
Feuchte Witterung fördert zusätzlich Pilzkrankheiten, auch an Kürbisfrüchten. Wird der Stängel braun-rissig, erntet man sie ab. Vor Frostnächten empfiehlt sich dies ohnehin. Sind die Fäulnisstellen – auch später im Lager – noch sehr klein, kann man sie großzügig ausschneiden und die restliche Frucht verwerten. Reicht die Fäulniszone durch das ganze Fruchtfleisch bis in den hohlen Bereich der Samenanlagen, ist zu befürchten, dass die ganze Frucht von den Ausscheidungsprodukten der Pilze durchdrungen ist. Solche Exemplare gibt man in die Bio-Abfalltonne.
Die Gurkenzeit ist zu Ende, am besten räumt man das Beet schnell ab. Auch die Zucchini erntet man am besten ab, solange noch nicht alle Blätter weiß durch Mehltaubefall sind.
An kräftigen Paprika- und Chili-Pflanzen dürfen die ausgefärbten Früchte bis kurz vor dem ersten Frost hängen bleiben – so halten sie sich besser frisch als nach dem Pflücken.

Bildunterschrift: Paprika (Sorte’Bellisa‘ F1) so lange es geht an der Pflanze belassen. (Foto:Scheu-Helgert)

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