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Walnuss

Die Walnuss ist vor allem für Streuobstwiesen eine gute Alternative. Für eine Pflanzung im Hof oder Hausgarten muss ausreichend Platz vorhanden sein. Eine freie Fläche von mindestens 10 x 10 m sollte für den Baum zur Verfügung stehen. Vorteilhaft ist, dass Walnüsse, nach erfolgtem Kronenaufbau, keinen regelmäßigen Schnitt benötigen.
Auch bei Walnüssen gilt, dass eine gute Qualität nur mit der richtigen Sorte erzielt wird. Für Pflanzungen sollten daher nur veredelte Walnüsse und keine Sämlinge verwendet werden. Hinsichtlich der Befruchtungsbiologie gleicht die Walnuss der Haselnuss. Auch hier kann es, trotz grundsätzlicher Selbstfruchtbarkeit, durch unterschiedliche Blühzeitpunkte männlicher und weiblicher Blüten Probleme mit dem Fruchtansatz geben.
Bei Solitärbäumen sollte man Sorten auswählen, die auch ohne Befruchtung Samen ausbilden können (Apomixis). Dadurch ist eine bessere Ertragssicherheit gewährleistet. Empfehlenswert sind beispielsweise ‚Moselaner Walnuss Nr. 120‘, ‚Geisenheimer Walnuss Nr. 26‘, ‚Weinsberg Nr. 1‘, ‚Lara‘ und ‚Mars‘. Bei Walnüssen gibt es auch Sorten, bei denen die Kerne eine rote Fruchthaut besitzen, wie beispielsweise die ‚Rote Donaunuss Nr. 1239‘ oder ‚Red Rief‘. Solche Nüsse haben natürlich einen zusätzlichen optischen Reiz.

Bildunterschrift: Walnüsse sind auch für Streuobstwiesen eine gute Alternative. (Foto: Riehl)

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