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Paprika – reicher Erntesegen

Wer seine Paprika und Peperoni im August fleißig gegossen hat, durfte sich an unbändigem Wachstum und auch an reichem Fruchtansatz erfreuen. Die seit Juni heißen Tage mit lauen Sommernächten waren so ganz nach dem Geschmack der wärmebedürftigen Gewächse. Mit der Septemberfeuchte haben sie dann nochmals zugelegt.

Paprika stellen jetzt mit zunehmend kürzerer Tageslänge und kühlen Nächten schon vor Frostbeginn ihr Wachstum ein. Mit Zuwachs und Reife ist nicht mehr zu rechnen. Dennoch kann es sich lohnen, die Pflanzen so lang wie möglich stehen zu lassen, weil sich die Früchte so am längsten frisch halten. Noch grüne Früchte brauchen jetzt sehr lange zum Umfärben auf rot oder gelb.

Wer von der ersten Reifnacht überrascht wurde, kann Paprika, Tomaten, Bohnen und Zucchini am nächsten Tag aber durchaus noch abernten und sofort verkochen oder einfrieren.

 

Bildunterschrift: So lange es keinen Frost gibt, halten rote Paprika-Früchte sehr lange an der Pflanze. (Foto: Scheu-Helgert)

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