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Pilzkrankheiten an Rosen

Rosen werden häufig von Pilzkrankheiten befallen. Einige der wichtigsten sind Rosenrost, Sternrußtau, Echter und Falscher Mehltau. Wie erkennt man sie und was kann man gegen sie tun?
Rosenrost
Die am häufigsten auftretende Krankheit ist der Rosenrost. Er wird meist von einem der beiden Pilze Phragmidium mucronatum oder P. tuberculatum verursacht. Diese Pilze bilden abhängig vom Lebenszyklus und
der Jahreszeit verschiedene Arten von Sporenlagern und Sporen mit anderen Aufgaben aus. Meist fallen den Rosenbesitzern helle, bräunliche oder orangefarbene Flecken auf der Blattoberseite auf. Wenn sie das Blatt umdrehen, finden sie auf der Blattunterseite Sporenlager, die an Schwielen oder Pusteln erinnern, erst orangefarbene, dann rotorangene, später schwarze. Sporenlager können auch an Stängeln auftreten. Die Sporen der Rosenrostpilze können nur auf Oberflächen keimen, die über mehrere Stunden nass oder feucht sind. Stark befallene Blätter fallen ab.
Rostpilze gehören zu den Basidiomyceten mit einem sehr komplexen Lebenszyklus. In milden Wintern überleben nicht nur die Sporen, sondern auch das Pilzmyzel.

(Foto: Vietmeier)

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