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Die Wegwarte und ihre Gäste

Ein Platz im Garten
Die leuchtend blauen Blüten der Wegwarte sind eine Zierde für jeden Garten. Sie wächst auf jedem Boden, auch auf sehr leichtem, wo andere Pflanzen nicht mehr gedeihen. Ideal ist ein trockener Standort mit viel Morgensonne.
Da die Wegwarte ziemlich hoch wird, kommt sie als Hintergrundpflanze eines Beetes, vor einer Mauer oder einem Zaun sehr gut zur Geltung. Besonders dekorativ wirkt sie in Verbindung mit Schafgarbe, Mohn und Königskerze.
Die Wegwarte ist eine widerstandsfähige, ausdauernde Pflanze, die sich leicht aussäen lässt. Die Samen werden im Frühjahr oder Spätsommer dünn an vorgesehener Stelle ausgesät und mit wenig Erde bedeckt.
Die Sämlinge müssen später auf mindestens 30 cm Abstand verzogen werden.
Häufige Blütengäste
Honig- und Wildbienen
Die hellblauen, selten rötlichen oder weißen Zungenblüten sind in zwei Kreisen angeordnet und nur vom Morgen bis gegen elf Uhr geöffnet. Für die Honigbiene zählt die Wegwarte in erster Linie zu jenen Pollenspendern, die auch noch im Herbst blühen und daher wichtig für die Heranbildung von Wintervölkern sind.

Bildunterschrift: Für die Steinhummel ist der Nektar bequem erreichbar. (Foto: Bähmer)

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