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Warum wird das nichts? Die häufigsten Fehler beim Anlegen von Blühflächen

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Blühfläche oder Blühwiese anzulegen, kann sich langsam schon mal warmmachen. Denn nicht nur das Frühjahr, sondern auch die kommenden Spätsommermonate sind ein guter Zeitpunkt zum Aussäen. Damit es auch langfristig klappt mit der Blütenvielfalt im Garten, umgehen Sie am besten diese häufigsten Fallen:
Der falsche Standort
»Sonnig muss es sein, halbschattig geht notfalls auch noch«, sagt Hilmar Keller.Schattige Flächen funktionieren gar nicht. Für die rät er, lieber Stauden zu pflanzen. Auch sollte Laub, das im Herbst auf die Blühfläche fällt, immer entfernt werden.
Zu viele Nährstoffe im Boden
»Je magerer der Boden, desto größer ist die Artenvielfalt. Zu fette Böden kann man aber mit Sand oder anderem mineralischem Material abmagern,« sagt der Fachmann. Das mischt man im Verhältnis 1:1 mit
den obersten 15 bis 20 cm der Bodenschicht und arbeitet es mit der Fräse auf der Fläche ein. Ob der Boden fett oder mager ist, das verraten die Pflanzen, die dort wachsen, oder auch eine Bodenprobe.

(Foto: Keller)

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