Müde Erbsen munter machen
Dass sich eine Fruchtfolge-Anpassung positiv auf die Pflanzengesundheit auswirken kann, haben wir im Beitrag über die Schilf-Glasflügelzikade (Novemberheft 2025) thematisiert. Um die Fruchtfolge geht es auch bei einem aktuellen Projekt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), bei dem Einflüsse auf die Erbsenmüdigkeit erfasst und Anbauempfehlungen gegeben werden sollen. Für alle, die ökologisch gärtnern und über den regelmäßigen Leguminosenanbau die nachfolgenden Kulturen besser mit Stickstoff versorgen wollen, ist dies ein wichtiges Thema.
Vor allem Erbsen zeigen mit der Zeit Müdigkeitserscheinungen: Sie wachsen schlechter und ihre Vorfruchtwirkung lässt nach. Verantwortlich ist ein Erregerkomplex bodenbürtiger Pilze und Eipilze (Oomyceten), der sich mit der Zeit aufschaukelt. Die Erbse benötigt in Selbstfolge jahrelange Anbaupausen, jedoch abhängig davon, welche anderen Leguminosen angebaut werden. Diese Zusammenhänge sollen beleuchtet und entsprechende Strategien entwickelt werden. Getestet wird auch die Gabe von organischen Materialien wie Grüngutkompost, um das Mikrobiom zu stärken,
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