Stamm- und Rindenschäden an Obstbäumen erkennen und vorbeugen
Schädigungen am Stamm von Obstbäumen haben häufig schwerwiegende Folgen. Da in diesem Bereich die Hauptleitungsbahnen für den Wasser- und Nährstofftransport von der Wurzel in die Baumkrone verlaufen, können Verletzungen, insbesondere bei jungen Obstgehölzen, zum Absterben des ganzen Baumes führen. Die Ursachen solcher Schäden sind nicht immer leicht zu erkennen.
Schäden durch Wild- und Weidetiere
Werden Streuobstwiesen zur Weidehaltung genutzt, sind Schäden, die durch Schafe, Pferde, Rinder o. a. Nutztiere entstehen, relativ einfach zuzuordnen. Anders verhält es sich bei Schäden durch Wildtiere. Man unterscheidet dabei Verbiss-, Schäl- und Fegeschäden. Verbissschäden entstehen, wenn Hasen, Kaninchen oder Rehwild junge Knospen und Triebe abbeißen. Von einem Schälschaden spricht man, wenn Wildtiere die Rinde von Bäumen fressen. Im Sommer wird die Rinde dabei in langen Bahnen vom Stamm abgezogen, während sie im Winter eher in kleinen Stücken abgenagt wird. In beiden Fällen wird das Holz freigelegt.
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