Aus dem aktuellen Heft

Späte Astilben

Astilben, auch Prachtspieren genannt, verschönern den Garten von Juni bis in den September. Späte Arten und Sorten blühen ...

Auberginen – weltweit eines der beliebtesten Gemüse!

Auberginen bekommen im Gewächshaus sehr oft Spinnmilben (siehe auch März 2020). Dort begünstigt eine bei stark ...

Herbsthimbeeren – Fruchtgenuss bis in den Oktober

Ziemlich genau in den ersten Augusttagen startet in den meisten Jahren die Ernte der Herbsthimbeeren. Aus botanischer Sicht ...

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Grüne Verpackungskunst fürs nächste Grillfest

Grillen und Gesundheit? Gehen wir zurück an den Ursprung – in die Zeit vor Alufolie und Pökelsalz-Marinade. Beides soll nicht besonders gesund sein. Nicht für den Menschen, nicht für die Umwelt.
Doch es geht auch anders. Wir verpacken in große Blätter und würzen mit den wilden Kräutern, die rund um den Grill wachsen.
Große Blätter – von Natur aus die perfekte Verpackung
Das Einwickeln in große Blätter ist die älteste und natürlichste Verpackungsweise, um Lebensmittel zu schützen, zu kühlen und zu aromatisieren. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Im Idealfall verleihen sie dem Gericht ein interessantes Aroma, zum Beispiel, wenn man das Grillgut mit der Pestwurz verpackt. Ansonsten sorgen sie dafür, dass die Aromen sich gleichmäßig verteilen und das Grillgut vor zu starker Hitze geschützt ist. In der asiatischen Küche verwendet man dazu ganz selbstverständlich Bananenblätter.

(Foto: Bräutigam)

Warum wird das nichts? Die häufigsten Fehler beim Anlegen von Blühflächen

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Blühfläche oder Blühwiese anzulegen, kann sich langsam schon mal warmmachen. Denn nicht nur das Frühjahr, sondern auch die kommenden Spätsommermonate sind ein guter Zeitpunkt zum Aussäen. Damit es auch langfristig klappt mit der Blütenvielfalt im Garten, umgehen Sie am besten diese häufigsten Fallen:
Der falsche Standort
»Sonnig muss es sein, halbschattig geht notfalls auch noch«, sagt Hilmar Keller.Schattige Flächen funktionieren gar nicht. Für die rät er, lieber Stauden zu pflanzen. Auch sollte Laub, das im Herbst auf die Blühfläche fällt, immer entfernt werden.
Zu viele Nährstoffe im Boden
»Je magerer der Boden, desto größer ist die Artenvielfalt. Zu fette Böden kann man aber mit Sand oder anderem mineralischem Material abmagern,« sagt der Fachmann. Das mischt man im Verhältnis 1:1 mit
den obersten 15 bis 20 cm der Bodenschicht und arbeitet es mit der Fräse auf der Fläche ein. Ob der Boden fett oder mager ist, das verraten die Pflanzen, die dort wachsen, oder auch eine Bodenprobe.

(Foto: Keller)

Die Wegwarte und ihre Gäste

Ein Platz im Garten
Die leuchtend blauen Blüten der Wegwarte sind eine Zierde für jeden Garten. Sie wächst auf jedem Boden, auch auf sehr leichtem, wo andere Pflanzen nicht mehr gedeihen. Ideal ist ein trockener Standort mit viel Morgensonne.
Da die Wegwarte ziemlich hoch wird, kommt sie als Hintergrundpflanze eines Beetes, vor einer Mauer oder einem Zaun sehr gut zur Geltung. Besonders dekorativ wirkt sie in Verbindung mit Schafgarbe, Mohn und Königskerze.
Die Wegwarte ist eine widerstandsfähige, ausdauernde Pflanze, die sich leicht aussäen lässt. Die Samen werden im Frühjahr oder Spätsommer dünn an vorgesehener Stelle ausgesät und mit wenig Erde bedeckt.
Die Sämlinge müssen später auf mindestens 30 cm Abstand verzogen werden.
Häufige Blütengäste
Honig- und Wildbienen
Die hellblauen, selten rötlichen oder weißen Zungenblüten sind in zwei Kreisen angeordnet und nur vom Morgen bis gegen elf Uhr geöffnet. Für die Honigbiene zählt die Wegwarte in erster Linie zu jenen Pollenspendern, die auch noch im Herbst blühen und daher wichtig für die Heranbildung von Wintervölkern sind.

Bildunterschrift: Für die Steinhummel ist der Nektar bequem erreichbar. (Foto: Bähmer)