
Für Pflanzkonzepte vor und zwischen Gehölzen gibt es eine ganze Reihe faszinierender Stauden, die bereits im März oder April Farbe bekennen. Das hängt mit dem sogenannten „vorauseilenden Blühen“ zusammen: Stauden, die den Lebensbereichen Gehölz oder Gehölzrand zuzuordnen sind, nutzen die laublose und daher lichtreiche Zeit des Frühjahrs, um zu blühen und anschließend zu fruchten und so für ihre Arterhaltung zu sorgen.
Für Pflanzungen vor oder zwischen GehölzenZu Zwiebel- oder Knollenblumen, die zwischen und unter Gehölzen wachsen, wie Frühlings-Knotenblume (Leucojum vernum), Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta),
Unser Titelpate sind oftmals besiedelt von Mittelmeer-Wegrichen (Plantago media) und vom Breitwegerich (P. major). Sie bilden dicht am Boden liegende Rosetten aus rundlichen Blättern, zudem sind sie anspruchlose Bodenstandorte und trittfeste. Spitzwegerich (P. lanceolata) kommt mehr an grasige Wegränder vor, manchmal flächendeckend auch in natürlichen Rasenflächen.
Er blüht grau-weiß, seine sehr jungen Knospen schmecken nussig, manche bezeichnen es auch als angenehm pikantig. In Norddeutschland bis ins Ruhrgebiet hat sich offensichtlich an allen zuvor genannten Standorten der Krähenfußwegerich (Plantago coronopus) breitgemacht,
Für die Erziehung von Halb- und Hochstämmen gilt heute allgemein eine Kronenform, bestehend aus Stammverlängerung, drei bis vier Leitästen, Fruchtästen und Fruchtholz, als ideal. Unter diesen Baumelementen besteht eine klare Rangordnung, die sich an der naturgemäßen Entwicklung von Obstbäumen orientiert. Dabei ist die Stammverlängerung den Leitästen leicht übergeordnet bis gleichrangig, Fruchtäste sind den Leitästen und der Stammverlängerung untergeordnet. Das Fruchtholz selbst ist den Fruchtästen untergeordnet und setzt überwiegend an diesen an. Es kann sich aber auch direkt an den Leitästen oder der Stammverlängerung entwickeln.
Die an den Leitästen erzogenen Fruchtäste weisen nach außen.
Bunte Blüten das ganze Jahr hindurch? Mit Christ- und Lenzrosen gelingt das mühelos, denn sie sind nicht nur robust, pflegeleicht und größtenteils langlebig, sie blühen auch dann, wenn es sonst mager aussieht mit dem Blütenangebot im Garten. Auch Trockenheit schreckt die meisten Helleborus-Arten nicht, sie bereichern die Palette der Stauden, die sich zur Gehölzunterpflanzung eignen. Und sie bieten auch willkommene Nahrung für die ersten Hummeln und Bienen.
In erster Linie EuropäerChrist- und Lenzrosen bilden die Gattung Helleborus. Es gibt 19 Arten, die hauptsächlich in Süd- und Südosteuropa verbreitet sind, aber auch in Mitteleuropa,
Als Faustregel gilt: frühjahrsblühende Stauden im Spätsommer oder Frühherbst teilen, die spätblühenden im Frühjahr. Stauden, die frostempfindlich sind, teilt man im späten Frühling. So können sie bis zum kalten Herbst gut einwurzeln. Doch es gibt Ausnahmen: Schwertlilien werden nach der Blüte bis Mitte August geteilt, Pfingstrosen ab Ende August bis Ende Oktober. Christ- und Lenzrosen nimmt man während der Blütezeit im Frühjahr auseinander.
Großzügig ausgrabenPraktisch ist es, die Staude vor dem Ausgraben zurückzuschneiden. Um schöne Teilstücke zu bekommen, lohnt es sich, die Pflanze mit einem möglichst großen Ballen herauszustechen, das geht am besten mit einem Spaten oder einer Grabgabel.
Häufig wird empfohlen, Reisig als unterste Schicht im Hochbeet einzubringen. Damit könne man gleich das Schnittgut aus dem Garten verwerten. In älteren, gut eingewachsenen Gärten wie meinem müsste man jährlich zehn Beete anlegen, um all das anfallende Schnittreisig unterzubringen. Die viel gelobte „Problemlösung“ funktioniert so nicht.
Vor allem aber widerspricht das tiefe Einbringen von Holz und anderem organischen Material den Gegebenheiten in der Natur: Dort liegen Pflanzenreste überwiegend oben auf dem Boden. Nur unter luftigen Bedingungen werden sie zur Drehscheibe des Lebens. Unzählige Insekten und Würmer, dazu Pilze und Bakterien schließen die wertvollen Inhaltsstoffe auf,
Handgepflückte Tafelware wird im Erwerbsanbau kaum mehr von Sträuchern, sondern von ein- oder zweitriebigen Spindeln am Drahtgerüst gewonnen. Bei dieser Erziehungsform von Johannis- und Stachelbeeren, die eintriebig (bevorzugt bei Stachelbeeren) oder als Zwei- bzw. Dreiasthecke (Rote Johannisbeere) erfolgen kann, wird die ursprünglich mehrtriebige Pflanzware auf ein bis drei stärkere Äste reduziert. Für den Freizeitgartenbau hat das entscheidende Vorteile: Platzersparnis, bequeme Ernte, gute Belüftung, bessere Fruchtqualitäten und die im Vergleich zu Stämmchen sortenechte Neutriebbildung aus der Basis. Allerdings brauchen Hecken ein Drahtgerüst. Bei einzelnen Pflanzen gewährleisten Stäbe die erforderliche Stütze.
Pyramidenförmig ziehenDie im Abstand von 50 cm gepflanzten Eintrieber werden wie eine pyramidenförmige Spindel erzogen.
Wäre es nicht schön, unabhängiger vom wankelmütigen Wetter zu sein und sich über Blüten und deren Besucher zu freuen, egal ob der Boden ausgetrocknet oder durchfeuchtet ist? Nie zu wenig, nie zu viel Wasser: klingt gut, oder? Mit einem Regenspeicherbeet geht das tatsächlich.
Was ist ein Regenspeicherbeet?Ein Regenspeicherbeet ist eine sanfte Geländemulde, die Regenwasser aufnimmt, zwischenspeichert und langsam an den Boden abgibt. So entsteht ein wechselfeuchter Bereich, der Starkregen abpuffert und Trockenphasen überbrückt. Das Regenspeicherbeet wirkt wie eine kleine natürliche Klimaanlage und kann deutlich mehr Wasser aufnehmen als eine Rasenfläche, als Pflaster oder Schotter. Bei sommerlichem Starkregen sind Sie vor Überschwemmungen besser geschützt,
Dass sich eine Fruchtfolge-Anpassung positiv auf die Pflanzengesundheit auswirken kann, haben wir im Beitrag über die Schilf-Glasflügelzikade (Novemberheft 2025) thematisiert. Um die Fruchtfolge geht es auch bei einem aktuellen Projekt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), bei dem Einflüsse auf die Erbsenmüdigkeit erfasst und Anbauempfehlungen gegeben werden sollen. Für alle, die ökologisch gärtnern und über den regelmäßigen Leguminosenanbau die nachfolgenden Kulturen besser mit Stickstoff versorgen wollen, ist dies ein wichtiges Thema.
Vor allem Erbsen zeigen mit der Zeit Müdigkeitserscheinungen: Sie wachsen schlechter und ihre Vorfruchtwirkung lässt nach. Verantwortlich ist ein Erregerkomplex bodenbürtiger Pilze und Eipilze (Oomyceten),
So lautet zu Recht ein altes Sprichwort der Heilpflanzenkunde. Traditionell wurden Bitterstoffe zum Tonisieren eingesetzt – gegen das ganze Spektrum an psychischem Unwohlsein von Winterdepression und Frühjahrsmüdigkeit über Null-Bock-Stimmung, quälende Selbstzweifel bis hin zum Burn-out-Syndrom. Und gegen winterliches Völlegefühl, darum gehört auch Beifuß in die Gans, und danach gibt es einen „Kräuterbitter“.
Die Bitterstoffe aktivieren den Stoffwechsel, die körpereigenen Systeme laufen schneller, Schadstoffe und Metaboliten werden schneller ausgeschieden („Detox“). Das ist gerade im Winter und Vorfrühling wichtig. Ist der Körper fit, werden Belastungen nicht als Stress, sondern als lösbare Aufgabe, als positive Herausforderung wahrgenommen.
Dafür braucht man:
1) Die Materialien finden Sie zum größten Teil im Garten und in der Küche. Upcyclingidee: eine bepflanzte Konservendose.
2) Zum Aufhängen werden zwei Löcher für das Schleifenband in das Brett gebohrt. Auch die Konservendose bekommt am Boden zwei Wasserablauflöcher eingebort, um Staunässe zu vermeiden. Die Dose mit zwei kleinen Schrauben am Holzbrett befestigen.