Komposthaufen sind eine kleine Wissenschaft für sich. Es gibt jede Menge Literatur und verschiedene Methoden, Studien und Weltanschauungen darüber. Und viele Möglichkeiten: Organisches Material lässt sich in offenen Mieten ebenso zu nährstoffreicher Erde verwandeln wie auf kleinstem Raum in geschlossenen Behältern. Aber: Das ist nicht unser Thema. Hier geht es um den Lebensraum, denn auch das ist der Komposthaufen für viele unserer Wildtiere und Gartentiere. Hier finden sie Nahrung, hier ist es muckelig warm, so dass Eidechsenmamas ihre Eier vom Kompost ausbrüten lassen und Spitzmäuse den Winter darin verbringen. Auch gegenseitig fressen sich die Tiere: die Vögel die Regenwürmer und Käfer, die Käfer die Schnecken, die Igel die Käfer. Da viele unserer Gartenwildtiere an Futtermangel und Wohnungsnot leiden, ist es eine gute Idee, ihnen den Komposthaufen zur Verfügung zu stellen. Vor allem im Winter. Dazu sollte es kein geschlossener Schnellkomposter sein, sondern eine offene Kompostmiete, ein Drahtbehältnis oder Latten-Komposter, mindestens 1 m breit,
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