Ein Sandarium ist eigentlich nur ein Haufen Sand. Es anzulegen ist weit weniger kompliziert als Insektenhäuschen und -hotels zu hämmern und zu sägen. Wo es bereits sandigen Boden gibt, ist man besonders fein raus. Dann ist im Prinzip schon alles da, und außer Frieden zu schließen mit der trockenen, mageren Erde, auf der wenig wächst, ist nichts zu tun. Statt die sich ständig auftuenden Lücken im Bewuchs immer wieder zu begrünen, fördert man diese offenen Stellen.
Der richtige Sand
Müssen Sie erst eine sandige Umgebung schaffen, ist es wichtig, ungewaschenen, nicht gereinigten Sand zu verwenden. Keinen Spielsand, keinen Sand in Einheitskörnung. Der wäre zu locker und klebt nicht zusammen für Brutröhren. Mindestens einen halben Kubikmeter brauchen Sie, das ergibt ein Sandarium von ungefähr einem Quadratmeter Fläche. Für die Höhe sollten Sie mindestens 50 cm einplanen, denn so lang können die Brutröhren verschiedener Wildbienen durchaus werden. Je mehr Sand und je mehr Fläche,
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