Neupflanzungen im Klimawandel – was gibt es bei der Planung zu beachten?
Durch den frühen Austrieb der Bäume steigt die Gefahr von Spätfrostschäden an Blüten und Jungfrüchten. Länger anhaltende Trockenphasen während der Frühjahrs- und Sommermonate führen zu Wasserknappheit in den Böden. Die deutlich gestiegenen Temperaturen erhöhen die Transpiration der Bäume und verstärken dadurch das ohnehin schon vorhandene Wasserdefizit zusätzlich. Geringe Fruchtgrößen, vorzeitiger Fruchtfall, nachlassende Vitalität, aber auch das Absterben von Bäumen können die Folge des Wassermangels sein. Die zunehmende Zahl sogenannter „heißer Tage” mit Temperaturen über 30 °C erhöht das Risiko von Sonnenbrandschäden an den Früchten, mitunter auch an den Stämmen junger Bäume.
Standortwahl – Boden und Geländetopografie sind entscheidend
Ein wichtiger Standortfaktor, der über das langfristig gute Gedeihen eines Obstbaumes entscheidet, ist der Boden bzw. die Bodenqualität. Neue Bäume, insbesondere im Streuobstanbau, sollten heutzutage nur noch auf fruchtbaren Böden gepflanzt werden. Je nach Bodenart unterscheidet sich die Fähigkeit,
Online-Gartenratgeber
-
Jetzt weiterlesen. Mit dem Online-Gartenratgeber Abo.