Aus dem aktuellen Heft

Gehölze mit roter Herbstfärbung

Über prächtiges, intensives Herbstlaub von tiefstem Karminrot verfügt auch die Korkspindel (Euonymus alatus). Die ...

Herbst ist Kohlzeit

Heiße Sommermonate werden für unsere gewohnten Kohlarten immer mehr zum Problem. Herbst- und Winter-Kopfkohle und auch ...

Schnitt verschiedener Beerenobstarten

Während der Vegetationsruhe bzw. laublosen Zeit kann der Winterschnitt bei den Obstgehölzen durchgeführt werden. Bäume ...

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Energiesparend überwintern

Auf Zimmertemperatur geheizte Wintergärten gelten (oder galten) als angenehme Selbstverständlichkeit. Sie zählen zum erweiterten Wohnbereich. Die Pflanzen vermitteln Urlaubsgefühle, Blüten oder auch Früchte zu jeder Jahreszeit und dazu einen Hauch von Exotik. Drastisch erhöhte Kosten für Energie machen das Überwintern von wärmebedürftigen Balkon- und Kübelpflanzen, von Orchideen, Exoten und Balkonobst zur Herausforderung.
Doch bevor Sie etwas wegwerfen, lohnt es, die Möglichkeiten näher zu betrachten und sich an Methoden von früher zu erinnern. Viele Pflanzen kommen mit frostfreier Überwinterung oder sogar ganz
ohne Heizung aus.

Bildunterschrift: Die Wurzelbereiche empfindlicher Arten können durch eine 20 cm hohe Laubschicht geschützt werden. (Foto: Stein)

Traditionelle Hausmittel aus Küche und Garten

Überlieferte Hausmittelrezepte sind wieder gefragt. Es sind zwar keine Wundermittel und können den ärztlichen Rat nicht ersetzen. Aber sie beruhen auf erprobtem Erfahrungswissen, das von Generation zu Generation weitergegeben
wurde. Kleine Unpässlichkeiten und Zipperlein können damit auf natürliche Weise behandelt werden.
Durch den Bauerngarten wurde nicht nur ein wesentlicher Beitrag an Würzpflanzen für den täglichen Gebrauch und zur Herstellung von Hausmitteln angebaut. Einfach und bekannt ist ebenso die Trocknung von Teekräutern für verschiedene Unpässlichkeiten. Tinkturen, Liköre, Würz-Essige und -Öle wurden angesetzt. Besonders beliebt waren die selbstgemachten Salben.
Nahrungsmittel dienten mitunter auch als Heilmittel, zum Beispiel in Form von Quarkwickeln, Essigumschlägen, Kartoffelkompressen und Honigauszügen. Die Bauernküche und der Garten waren so ein unerschöpflicher Gesundbrunnen.

(Foto: Gutjahr)

Apfel, Nuss und Mandelkern …

Wer kennt nicht das bekannte Gedicht von Theodor Storm? Hat er doch mit diesen Versen das gesunde Naschwerk in der kalten Jahreszeit beschrieben. Die Zeit, zu der das Gedicht entstand,war nicht gerade eine Zeit des Überflusses.
Äpfel und Nüsse waren besonderen Anlässen vorbehalten.
Ein besonders feines Adventsgebäck sind auch Elisenlebkuchen! Sie werden nur mit gemahlenen Mandeln und Haselnüssen, also ganz ohne Mehl gebacken und bleiben mehrereWochen wunderbar saftig.

(Foto: Die Hauswirtschafterei)