…denn ihre üppigen, stark duftenden Blüten, meist in Weiß-, Rosé- oder Rottönen, sind äußerst beliebt. Pfingstrosen, auch Päonien genannt, sind sehr ausdauernde und genügsame Stauden.
Einmal gepflanzt, möglichst in sonniger Lage, blühen sie jedes Jahr, und das über Jahrzehnte. Einen Standortwechsel verzeihen sie nicht so schnell, dann dauert es oft mehrere Jahre lang, bis sie wieder reich blühen. Die Blütezeit bei Pfingstrosen ist zeitlich begrenzt. Je nach Witterung blühen sie etwa 1 bis 2 Wochen. Da fällt es leicht, gleich mehrere Pfingstrosen abzuschneiden und mit anderen Pflanzenmaterialien zu einem Gesteck in Größe XXL zu verarbeiten.
Ein großes Pfingstrosengesteck mit Beiwerk in einer Zinkwanne: Kippt garantiert nicht und kommt ohne Nass-Steckmasse-Ziegel aus. Ein Tonziegelstein mit Löchern bietet Halt für die Pflanzen.

 

Endlich ist es soweit! Die ersten Wildkräuter sprießen aus dem Boden und laden uns zu kreativen Rezeptideen für eine Frühlingsküche ein. Bärlauch, Giersch, Brennnessel und Co. – wussten Sie, dass in Deutschland bis zu 120 delikate Wildpflanzen gedeihen? Aber keine Angst, man muss wirklich keine Kräuterhexe sein, um mit Wildkräutern zu kochen und feine Gerichte daraus zu zaubern.
Schon mit einigen wenigen bekannten Kräutern lassen sich einfache und genussvolle Gerichte zubereiten. Da viele Wildkräuter auch Bitterstoffe enthalten, empfiehlt es sich, mit kleinen Mengen und besonders verträglichen Kräutern in die Wildkräuterküche zu starten. Die gefüllten Schnitzelröllchen und die Lachsfilets mit Kräuterkruste kann man – je nach Jahreszeit – immer wieder variieren: im Frühjahr mit Bärlauch, zarten Brennnesselspitzen und ersten Gierschblättern, später im Frühsommer mit Günsel, Löwenzahn oder Spitzwegerich. Einfachmal probieren.

Bildunterschrift: Bärlauch-Krautspätzle mit Ripperl (Foto: DieHauswirtschafterei)

…auch viele Auswirkungen unserer Zivilisation bedrohen die Vielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenarten. Um das Bewusstsein dafür zu schärfen, werden von zuständigen Naturschützern und Wissenschaftlern jedes Jahr Pflanzen, Tiere und sogar ganze Landschaften zum jeweiligen Objekt des Jahres ernannt. Wir stellen wieder einige vor, die auch uns Gärtnern und Gärtnerinnen besonders am Herzen liegen sollten.

Pflanzen
Aufgrund der hübschen Blütenstände ab Mitte Mai, die bis in den Herbst allerlei Insekten anlocken, gehört die Grasnelke (Armeria maritima) zum Sortiment der Staudengärtnereien. Die Polster mit ihren grasartigen Blättern vertragen zwar Salz und Trockenheit, sind jedoch sehr konkurrenzschwach. Die intensive Landwirtschaft engt die Lebensräume der Grasnelke zunehmend ein. Mit der Wahl zur Blume des Jahres möchte die Loki Schmidt Stiftung zum Erhalt blütenreicher Magerrasen und Salzwiesen aufrufen. Gärtner können der Grasnelke auf einem Gründach einen Ersatzlebensraum bieten.

(Foto: Julian Denstorf)