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»Update« im Staudengarten

Ausbleibende Niederschläge in zunehmend trockeneren Sommern und der Wunsch nach pflegeleichteren Staudenbeeten ohne permanente Gießarbeiten haben dem Reich der klassischen Beetstauden in den letzten Jahren sichtlich
zugesetzt. Ein Hauch von Krise liegt in der Luft. Doch es gibt eine Lösung!
Pflegeleichte Staudenbeete, die vom Frühling bis in den späten Herbst hinein feine farbliche Akzente setzten und auch abseits der Blüte durch Blattwerk, Halmlandschaften und Samenstände ansprechende Ausrufezeichen setzen, können uns auch unter trockeneren Bedingungen noch begeistern. Man spricht bei solchen Pflanzenkombinationen von Prärie- oder auch Kiesgärten. Letztere Bezeichnung ist allerdings durch missverstandene Gestaltungsprinzipien in Verruf geraten.
Die Pflanzenauswahl trockenheitsverträglicher Staudenpflanzungen orientiert sich im Prinzip am Lebensbereich Steppenheide. Formen und Farben lassen hier kaum Wünsche übrig. Hier ist das Reich der wogenden Gräser, der leuchtenden Salbei-Arten, der aromatischen Katzenminzen oder der bunten Schwertlilien.

Bildunterschrift: In der mit Lavagestein abgedeckten Beetoberfläche gehen so schnell keine unerwünschten Samen auf. Schon im zweiten Jahr bedecken die Stauden weitgehend das Beet. (Foto: Neder)

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