Aus dem aktuellen Heft

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Salate schützen

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Obstblüten im Spätsommer

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Die Natur findet doch eine Lösung gegen den Buchsbaumzünsler

Die Buchse im Garten unseres Lesers Wolfgang Beck aus Würzburg sahen in diesem Frühjahr so aus wie vermutlich bei manch anderen in Bayern auch: kahlgefressen durch die nimmersatten Raupen des Buchsbaumzünslers (siehe auch Ausgabe April/2019). Er wollte die Sträucher ob des traurigen Eindrucks, den sie machten, entfernen, wartete zum Glück aber noch etwas ab und siehe da: Dann kamen Kohlmeisen, Blaumeisen, Haussperlinge und haben sich die Raupen geholt. Die Vögel sind sogar in den Buchs geklettert, um die Raupen zu jagen. Mittlerweile hat sich der Buchs wieder erholt und
neu ausgetrieben. Er sieht wieder aus wie vor dem Befall.

(Foto: Beck)

Es leuchten die Euphorbien

Euphorbien zählen zwar vielleicht nicht zum „Hochadel“ gängiger Prachtstauden, im Zuge des Klimawandels und einer verstärkten Verwendung trockenheitsverträglicher Stauden haben sie das Image von gelb oder orange leuchtenden „shooting stars“. Die meisten Arten kommen mit durchlässigen Böden und sonnigen Standorten problemlos klar.
Die Gattung Euphorbia ist aber viel variabler als man denken mag. Auch ausgeprägte feuchte Standorte sagen manchen Arten, wie der Sumpf Wolfsmilch (Euphorbia palustris) zu. Nimmt man noch Vertreter für wintermilde Gegenden wie z. B. die Mittelmehrwolfsmilch (Euphorbia characias ssp. Characias) hinzu, erweitert sich das Spektrum um einige Arten mehr. Nicht ganz winterharte Sorten lassen sich mit einem entsprechenden Winterschutz über die kalte Jahreszeit bringen oder können alternativ hervorragend für Arrangements in Pflanzgefäßen verwendet werden.
Auch in puncto Farbwirkung haben viele Euphorbien einiges zu bieten. So sorgt Euphorbia dulcis `Chamaeleon` mit ihrer roten Laubfärbung für aufregende Farbklekse auf dem Staudenbeet. Allen gemein sind die leuchtend gefärbten Hochblätter (Brakteen). Spricht man von Blüten, sind in erster Linie sie gemeint. Meist sind die Brakteen gelb, bei einigen Sorten auch orange gefärbt wie z. B. bei der Himalaya Wolfsmilch.

(Foto: Neder)

Die Stars der Herbstküche: Kürbisse

Es gibt rund 800 verschiedene Sorten an Speise- und Zierkürbissen, wobei letztere nicht für den Verzehr geeignet sind. Speisekürbisse können grundsätzlich auch roh verzehrt werden, wobei die meisten Sorten im gekochten Zustand besser schmecken.
Zu den beliebtesten Kürbissorten zählen:
Hokkaido – die beliebte runde Sorte, deren Schale und Fruchtfleisch orange sind. Sie können mit der Schale verarbeitet werden, die beim Garen weich wird.
Muskatkürbis – sein orangefarbenes Fruchtfleisch schmeckt besonders intensiv und bleibt beim Garen schön fest.
Bischofsmütze – mit seiner auffälligen Form ist er sehr dekorativ und eignet sich aber auch für Suppen oder zum Füllen.
Butternut – charakteristisch ist die an eine Birne erinnernde Form. Er schmeckt buttrig-nussig und ist wegen seiner dünnen Schale leicht zu verarbeiten.
Pattissons – die kleinen sind wegen ihrer Form auch als Ufos bekannt. Sie müssen nicht geschält oder entkernt werden.

(Foto: Major)