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Pflückreife bei Äpfeln

Der richtige Zeitpunkt für die Ernte bestimmter Apfelsorten kann jährlich um bis zu 3 Wochen schwanken. Entscheidend hierfür ist vor allem der Witterungsverlauf im Frühjahr. So lässt sich zumeist schon kurz nach der Blüte prognostizieren, ob mit einer frühen oder späten Ernte zu rechnen ist.
In diesem Jahr liegt die Vegetationsentwicklung und damit auch die Reife von Äpfeln, im Vergleich zum Vorjahr, um etwa 2 Wochen zurück. Entsprechend später wird daher in diesem Jahr auch die Pflückreife der Apfelsorten erreicht werden. Einen Einfluss auf den Reifezeitpunkt hat allerdings auch die Behangsstärke des jeweiligen Baumes. So werden Äpfel von Bäumen mit wenig Behang etwas früher reif.
Zur Beurteilung der Pflückreife können verschiedene Merkmale herangezogen werden. Ein gutes Kriterium ist die Veränderung der Grundfarbe. Diese ist zunächst grün und schlägt bei Erreichen des optimalen Pflücktermins nach gelbgrün um. Insbesondere wenn geplant ist, die Äpfel noch einige Zeit zu lagern, darf nicht erst bei vollständig gelber Grundfarbe gepflückt werden. Bei zweifarbigen Sorten bekommt die Deckfarbe ein intensiveres, leuchtendes Rot.

Bildunterschrift: Der richtige Pflückzeitpunkt ist entscheidend für Geschmack und Haltbarkeit. (Foto: Riehl)

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