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Grünkohl – Von Grund auf gesund

Instinktiv haben es wohl schon die alten Kulturvölker gewusst: Alle Kohlgemüse sind nicht nur reich an Ballaststoffen, sondern wegen ihres Gehaltes an Vitamin C sowie an keimhemmenden und bioaktiven Glukosinolaten (Senföl-Glykosiden) besonders gesund. Spitzenreiter unter den kreislauffördernden und krebsvorbeugenden Kohlarten ist zwar der Brokkoli, doch auch der Grünkohl hat neben Weiß- und Wirsingkohl
sowie Rosen- oder Sprossenkohl beachtliche Werte aufzuweisen.
Für die kalte Jahreszeit kommt das auch »Krauskohl«, »Braunkohl« oder »Federkohl« und englisch Kale oder Curly kale genannte Herbst- und Wintergemüse (Brassica-oleracea-Sabellica-Gruppe) gerade
recht. Es enthält viele Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Kalorien in Form von Stärke und Traubenzucker. Damit erreicht der bis –25 °C frostbeständige und bis Februar/März erntbare Grünkohl seinen typischen herbsüßen Geschmack.

Bildunterschrift: Grünkohl ‚Fribor‘ (Foto: Stein)

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